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das parterre
die erste loge
die zweite loge
der balkon
die galerie

es ist massiv gebaut, beruhigst du dich, aber wenn das ding schreit, ohrenbetäubend, tosend, eine grube, und am rand drängen sie sich, hängen über das geländer, brüllen, es wird einem schon kurz etwas mulmig. aber ich wollte das schon immer. ganz hinauf und in den abgrund schauen, hoch über den scheinwerfern und hinabsehen. der aufsteigende dunst nimmt einem den atem. weit von über gebeugt, die finger gekrallt in den roten samt, den körper nach vorne um einen blick zu erhaschen vom geschehen, dessen dröhnen verzerrt da oben ankommt. und jubel, jubeln, schreien, die oberen dürfen schreien, winken, toben. rufen, es erzittert der luster, beinah greibar vor den augen.

taumeln in tausend scheinwerfern.
5.7.09 00:33


menschen, die nicht wissen, wo ihre limits sind, sind mir ja im grunde mal von haus aus sehr sympathisch. der durchgeknallte r zum beispiel, der schon hausverbot hat und sogar vom cheffe persönlich hinausgeekelt wurde, neulich mittwochs. weil er den boden ruiniert hat und bilder übermalt. aber ich kann diesem menschen nicht böse sein, weil er sein herz so offen auf seiner brust trägt, dass es einem ganz angenehm wird.
wo sind unsere helden hin. wo sind die starken, echten menschen hin. warum nehmen plötzlich alle psychopharmaka, zweifeln an ihrer zukunft und schließen elektroden an ihre genitalien an, um abzuspritzen. warum gibt es immer weniger menschen, die einem geradeaus in die augen sehen können, ohne gleich den blick abzuwenden. diese generation wird der nächsten nicht ausreichend vorbild sein können. der stamm, von dem die äpfel fallen, ist krank und von parasiten befallen. es wird keine gute ernte geben. voller geschwüre ist diese zeit, die paradoxerweise am lautesten nach perfektion schreit. man hat angst. angst, auf das ubahngleis geschubst zu werden.
der durchgeknallte r lebt sein leben als echter mensch. als unangemeldeter, unangepasster, von seiner umgebung gehasster vagabund. er trägt unzählige narben. er pisst, wohin er will, sagt, was er denkt. ich hoffe, du gehst deinen weg, meine guten gedanken sind bei dir.
26.6.09 19:57


wir reißen nix. nein, heute reißen wir wieder nix. der himmel allein reißt auf und es kommt der regen runter.
zehntausendeinhundertzweiundzwanzig,
große und kleine,
regentropfen pro sekunde.
heute nacht wird es nicht mehr aufhören, aber es ist jetzt schon, in der dunkelheit, so sauber. die blätter der bäume glänzen blank im scheinwerferlicht. wir könnten doch mit unseren zungen die straßen entlangfahren, den arsch hoch und mit den beinen von hinten anschieben, den eigenen körper wie einen karren, ratternd über das kopfsteinpflaster. das hat so schön gar nichts von romantik, lediglich die durch alle fasern durchgenässten kleider und das brennen und der geschmack von blut im mund, wenn man sich in den armen liegt in einem fremden stiegenhaus bis zum ersten sonnenstrahl eines völlig neuen, sauberen morgens - das hat etwas von einer manieristisch-trashigen anmut.

irgendwann kommt der richtige augenblick zurück. irgendwann machen wir wieder einen unvorsichtigen schritt und landen in diesem paralelluniversum, in diesem fremden stiegenhaus, in dem ein bett steht und alle türen verschlossen sind. niemand stört uns. und wir lachen. und ich kann diese eine stelle küssen, die ich an dir so lieb gewonnen habe.

schönheit. ohne sie würden wir sterben.
23.6.09 01:23


sonne.
17.6.09 02:01


mucy-diary (4)

meine titten schrumpfen wirklich. meine schönen titten. es ist ein jammer. jahrelang wurde mein körper von hormonen versorgt wie ein luchs im zoo mit halbtoten mäusen gefüttert wird. nun ist der luchs freigelassen, aber das jagen hat er natürlich verlernt. mein appetit lässt zu wünschen übrig, meine lust ist so gut wie nicht vorhanden. die pauschalen selfmade-orgasmen erscheinen einem sinnlos. der hammer ist das alles nicht. ich habe wirklich das gefühl, das system sei völlig heruntergefahren und ich müsste es von grund auf neustarten. wieder jagen lernen. merkwürdige erfahrung, aber ich habe immer noch die hoffnung, dass alles gut und besser wird. jagen lernen. der verstand wurde blöderweise nicht neugestartet, der arbeitet noch wie früher und scheinbar sogar klarer und unverfälschter. das macht die sache nicht einfacher, die ansprüche sind hoch, der luchs will halt keine maden fressen. eine fette maus soll es sein, bei dessen anblick seine leftzen feucht werden, der blick starr auf die beute gerichtet, der appetit erwacht und unbändig. blöd nur, dass in diesem wald um mich herum nur pilze wachsen.
11.6.09 15:50


for beauty to show up is quite easy if just for a moment you dont try to keep yourself together. then your senses start to play free and what you get to see in the end is a mark left behind from what is called meaning of life.
we start with an idea of doing something meaningfull like showing how flesh is been crushed between teeth, a heart, which is a strong symbol of emotion. we wanted to show an emotion, a piece of human charakter. and it happened somehow to create a mirror, to touch a part of something sensitive. an image of fragility, that lies in every human being appeared. and we catched a look on it how it tumbles between building and distroying between wanting and denying. it flipped out suddenly and was gone, easily as it does all the time all around us.
12.6.09 00:40


for the blue

you make me fall-off-clouds
you make me feel so heavy
you make me cardiac arrest
you keep me walking this road

you make me look up skies
you make me know nothing is stable
you taste like winters cold
still you say: no way baby

baby, there is no way
baby there is no way
to push you up high
to pull you closer

baby, no way
baby, no way
to make you look behind
9.6.09 03:22


you ride into the night alone
to prove you're alright on your own
you are familiar with the storm


there is a lighthouse by the river
a stellar light of open doors
for you to see a sign of home
6.6.09 03:15


nachts bsoffen heimkommen und essen:

ein hühnerbein
muss jetzt sein!

und reis gibts auch,
wie nice!

hihi ^__^
3.6.09 02:04


ohgott, achtung, hinsetzen, der nächste ist so pathetisch, da hauts dir den beidl aufd seitn.....

scheiße, echt, wer schreibt denn sowas.. !! schämi-schäm.
30.5.09 02:39


gib mir zu wissen aus dem kelche, tränke mich. ich war so nass einst, jetzt weiß ich nichts mehr. vom durst geblendet wanke ich durch den schleier, ob wollen oder fallenlassen, sein wie zu sein geschaffen oder mit gewalt den wandel. ich sah einmal so klar, mein blick aus kühlem eisen ward da um kühn das nichts zu pfählen, mich an dem scheinend blut zu laben und doch machte es satt und glücklich. aber bei dir nun ist es anders. im aug die linse trüb wie zäher nebel, wie dunst, der aufsteigt nach dem tropenregen, jedoch die feuchtigkeit dringt nicht an meine ohren und gar schon nicht an den verstand. völlig verdörrt und ohne orientierung schreite ich an einer wegesgabelung, durcheinander, von einem anfang zu dem anderen und zurück, nicht der entscheidung mächtig. wüsste ich nur, wie sehr verlangt es mir nach dir, dringt es mir an das mark und durch das hadernde gebein? will ich dir meine seele schenken oder nur einen kleinen fensterlosen raum in meinem herzen mieten und dich lieblos für eine weile einquartieren? will ich, wie es in großen liedern heißt, dich lieben und die liebe nie vergehen, da trocknen eher noch die ozeane ganz zu müdem staube? bist du denn stark genug um mich zu nähren, tragen deine adern äste und hängen reich an diesen früchte in verschwenderischem übermaß? wirst du mich heben, halten können bis all mein zweifel schwindet in den boden und versickert ohne wiederkehr? wirst du mich trinken lassen, gierig trinken von all deinen gedanken, wirst du mich deine wurzeln gießen lassen mit den meinen?
vermag ich deinen durst zu stillen,
vermagst du auch zu stillen meine gier. doch weiß ich nicht, ob es genug ist, ob dieser samen stark genug zu keimen ist in einer heißen wüste.
30.5.09 02:35


man macht sich ein bild.

ich halte ein bild in händen und finde es schön. ich habe es geschaffen. es ist perfekt. ich liebe es.

wenn man verliebt ist, idealisiert man das objekt der begierde. es ist das beste, schönste, es ist perfekt und wie für einen geschaffen. man setzt sich glänzende teile zusammen zu einem pixeligen ganzen, gleich einem mosaik. man erschafft ein kunstwerk, es kommt so viel von einem selbst mit hinein, man merkt es nicht. eine eigene handschrift lässt sich erkennen, wenn man bestehende muster vergleicht. es war auch früher schon so, ich schuf mir einen abgleich von etwas, das es gar nicht gab. die person auf meinem bild ist nicht real. ich habe sie in einem zufälligen moment festgehalten, ein bild eingefroren und es mit meinen blicken verziert. man könnte fast meinen, ich schuf mir ein ideelles bild von mir selbst. eine visitenkarte meiner phantasie, begierde, hoffnung. und ich liebe es.
23.5.09 05:18


we get up high.

schaffe etwas bedeutendes oder verschenk deinen körper großzügig an die nacht, sodass die dunkelheit dich zerpflückt in tausend teile.
16.5.09 21:30


asdfghjklö
as the flight got hus joking, kisses left öndone

the kiss is left undone. wir sitzen neben einander im dunkeln, vor uns explodieren schiffe und planeten. als ich realisiere, was grade passiert, durchfährt mich eine starke energie, die ich aufsauge, ihr meine farbe verleihe und zurückschicke. und ich bin sehr davon überzeugt, dass es nicht unbemerkt bleibt. nicht von der quelle, nicht von den trägerkörpern, sogar die umgebung gibt ein leichtes vibrieren wieder. ich bekomme langsam eine ahnung, wie weit meine gedanken reichen, auch wenn es nur ein hauch der vorhut ist. ich vertraue dem mehr und mehr
15.5.09 00:58


an tagen wie diesem fragt man sich, warum man sich die mühe macht. alle wollen meine nerven testen, wollen sehen, was ich aushalte, so scheint es mir zumindest. fegen in meinem revier herum, bohren ihre klauen in meine eingeweide und wickeln mir die darmschlingen um die milz.

er erzählt mir von einem mädchen und was er alles mit ihr anstellen will. natürlich ist dieses mädchen nicht fett. ich bin es, die ihm gute tipps gibt, ihn in seiner geilheit ermutigt, vorwärts, kleiner zuckerbäcker, renn ihre barrikaden nieder aber trampel nicht zu sehr herum auf ihren brötchen. du hast recht, sagt er. du bist ein idiot, sage ich, freilich zu mir selbst. sein geschlechtsvehikel drängt nach aktion, sagt er, macht kröten furzen vor unwitz. du emosozial unterentwickelter wichser, denke ich, was soll ich davon halten, sage ich. so geht es weiter. er versteht meine darmkrämpfe nicht, ich schweige und höre hin. höre hin, was er sagt, sollte ich eher hören, was ich zu mir selbst sage, im inneren. ease your heart, unicorn, du hast dir dieses schicksal selbst gewählt. und gut wird es werden, weil es schon gut ist. jetzt schon.
13.5.09 00:25


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