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dich zu küssen ist wie speere schlucken für den frieden, könnte er sagen. egal, was er sagt, die bedeutung ist immer die selbe.
9.5.09 02:41


sie sagten, man solle in den häusern bleiben und die fenster verschließen. es würde nebel kommen, rötlich werde er sein und süßlich duften. man wisse nicht, wie gefährlich er sei, aber es sind schon menschen verrückt geworden. ein wunderschöner sonnenuntergang, zwischen symetrischen straßenlaternen ausgebreitet, in allen farben. ich machte ein foto. dann kam der nebel. aus dem fenster sah ich leute in einer badewanne die straße entlangrudern. skurile stille, durchbrochen von hohen schreien aus der ferne. als die sonne unterging, kam eine neue nebelwelle, schwarz diesmal. schwarzer rauch, der am boden entlangkroch wie ein gefährliches tier. wir verschanzten uns lautlos in der wohnung, der nebel kroch durch die ritzen hinein, wurde eingeatmet. draußen brach die nacht herein, erhellt durch brennende häuser. sirenen heulten, hubschrauber flogen tief, man rannte auf die straße mit fackeln und stöcken, alles in aufruhr. sie klagten über höllische kopfschmerzen, wanden sich auf dem boden. andere schlugen nur wie besessen auf ihre umgebung ein. eine gruppe bewaffneter brach durch die tür, hielt uns maschinengewehre an den kopf, wir duckten uns in angst, bereit für die schüsse. man führte uns ins freie. man warf sich auf die knie vor uns in erwartung einer neuen weltordnung.

schräger traum.
5.5.09 00:25


moi, la catastrophe.

da, schau dir diesen porno an. schau mal, wie er mit der frau spricht, auf französisch. schau hin, wie sanft er ihr über den rücken streicht. als wäre sie ein kostbares, antikes möbelstück. schau, wie aufmerksam seine finger sich auf ihren hintern legen, wie konzentriert jeder muskel die bewegung seiner hand lenkt. verstehst du nun, warum sich mädchen vor dir fürchten? wenn du ihnen keinen raum zum atmen gibst. wenn du dich mit deiner tierischen gier über ihren ganzen körper stülpst und ihr keinen spielraum lässt für den ausdruck ihres eigenen sexuellen charakters. und wunderst dich dann, dass du nichts spürst. dass du keine berührung spürst, keine sehnsucht. wenn du sie erstickst in ihrem zarten glühen. es kam nichts zurück, sagst du. sie hat mich nicht gefangen, sagst du. hat mich nicht gefordert, nicht begehrt. er kniet hinter ihr und lässt seine hand auf ihrem rücken ruhen. wir frauen mögen das, eine ruhende hand. wir fühlen uns wohl mit solchen gesten. in der vertrautheit, die dadurch entsteht, lassen wir uns gern fallen. sie kniet vor ihm und er streicht ihr mit den fingerspitzen über das genick. sie senkt den blick und schließt beinahe die augen in ihrer liebevollen berührung. ihr mund ist eine weiche höhle für ihn und es ist ganz natürlich.

schönheit.
es beginnt zu regnen. ich schaue diesen porno noch zu ende, das mädchen ist schüchtern. ich muss leider wirklich an dich denken. es ist ein romantischer gedanke mit französischem akzent und regenduft. c'est comme ca.
4.5.09 02:50


lassen wir doch die dimension der zeit außer acht, hinfort mit der linearität. und nimmt man als die vierte dimension gedanken und träume an, verschmiert die grenzen und voila - paralelle wirklichkeiten rücken näher an die gelebte realität. und da ist ein kuss, der ein neuanfang ist. und ich, in einer anderen dimension, bin an seiner seite und er ist an der meinen. in einer anderen realität. in einer paralellen wirklichkeit.
1.5.09 21:33


als ich schon fast bereit zum einschlafen war, hielt ich plötzlich inne. ich zog meinen alten dunkegrünen bademantel über und ging hinaus in die kühle nacht. den geruch von regen genieße ich immer sehr und stelle mir vor, dass eine geburt für den gerade geborenen genauso riechen müsste. der erste duft eines beginnenden lebens.
irgendwo tropft es. ich frage mich, warum denn diesmal wieder alles so gekommen ist, wie ich es vermutet habe. nicht gehofft, aber vermutet. und trotzdem unüberlegt gehandelt, immer bestrebt, nachzustechen - etwas zu tun, anstatt nichts zu tun und glauben zu wissen. und das gehoffte, das ausgemalte, die zusammengelegten dialoge im kopf, die blicke und szenarien, wie in einem film abgelaufen, vor dem inneren auge.

so etwas wie:

'ich kann gar nicht glauben, dass wir so hier stehen..'
'ich auch nicht......' - kurzes schweigen mit bedeutungsschreiender mimik beider, gefolgt von einem zärtlichen kuss mit geschlossenen augen, kamera schwenkt zum sonnenaufgang über einem planen horizont.

einatmen. ausatmen. abfinden.
abfinden oder kämpfen. akzeptieren und verdrängen oder hoffen und sehnen. das ist eine entscheidung. das nehme ich mir heraus, das kann ich selbst entscheiden. so stark bin ich, so viel kontrolle über meine eigenen gefühle. gebären oder verrecken lassen.
seit ich gelernt habe, solche entscheidungen zu treffen, fällt es mir leichter. man geht anders mit dingen um, für die man mit gutem gewissen die verantwortung übernehmen kann. trotzdem fühlt es sich unnatürlich an. eine gesteuerte launenhaftigkeit oder die launen, die sich selbst absolution erteilen, indem sie vorgeben, gewollt zu sein. man kann gar nicht sagen, wie es wirklich ist. und wo kommt eigentlich dieses dümmliche streben nach kontrolle her. ich will nicht verrückt werden, das ist alles. vielleicht bin ich einfach kurz davor, verrückt zu werden.

das tropfen wird ruhiger, in der nacht wird es aufklaren. alles klärt sich mit der zeit. und auch wenn man es doch schon gewusst hat, am ende weiß man es noch besser. und es ist im grunde jetzt gerade besser, als es jemals zuvor war, zwischen uns. nur der sonnenaufgang fehlt noch.
29.4.09 23:40


mucy diary (3)

soweit haben wir es nun gebracht mit dem tollen plan. hock ich am heisl und pisse 5 sekunden lang auf so einen scheis absorberstreifen. dann reinstecken ins plastikteil, dann warten. oh hoppla, nicht umdrehen, scheiße scheiße.. aber lustig. ich amüsiere mich, sollte man doch solche gelegenheiten am schopfe packen, wer weiß, wann sich das wieder ergibt und man kann prahlen mit 'ja, sowas hab ich schon mal gemacht'. und bloggen. ok, die zeit vergeht aber nichts tut sich. nichts. habe ich nicht korrekt gepinkelt? das ding, wo anzeigen sollte, dass es ordnungsgemäß arbeitet, zeigt nichts an. super, 18 euro ins heisl gspühlt. es sind nun schon fast 30 minuten vergangen und somit ist der schaas jetzt sowieso wertlos. so ein ärger. nichts lässt sich nachweisen, nichtmal die korrekte bedienung von so einem dreckskrebenkel.

'hoit die goschn und sei ned so ungeduldig, damit erreichst du nichts', will es sagen.
danke, das hab ich kapiert.
28.4.09 15:57


devils seed
devils seed
came and grows inside of me
brings the fear
starts the run
to the glowing devils sun
27.4.09 23:21


verliebt sein ist ein schönes gefühl. man freut sich für sich selbst, dass man es empfinden kann. es ist etwas angenehm natürliches, eine regung des inneren zu haben, die einer person gewidmet ist. man fühlt sich warm und lebendig.
und wird man doch dann gefragt, ob man die person liebt, oder vielleicht nur das gefühl, das sie einem gibt. das geliebt-werden, oder in diesem fall, das lieben. und kann man in dieser konstellation von liebe reden? und oder wenigstens von verliebtheit, oder nichteinmal davon? ein anderes wort, eine andere bezeichung. nicht so kühn und nicht zu emotional. vielleicht einfach: zuneigung. ich bin dir zugeneigt. das klingt schön und warm und verhalten genug, wie eine schamesröte eines jungen mädchens. und kann existieren für sich allein, und aus dem schatten strahlen.
27.4.09 01:58


wenn ich der 10te märz bin, bist du der 1ste juni. wenn du das kleid des sonntags bist, bin ich das band der nacht. der heiße wind kommt auf, um uns zu trennen, brennend, hat uns um stunden des zusammenseins gebracht. du bist der krieg, ich bin das feld nach dem tornado. du fragst mich, was das wort zur liebe ist. ich bin erschüttert, hör nicht auf, mich zu beklagen, bin ich doch das, was du am wenigsten vermisst.
26.4.09 15:50


fliegend,
sehe ich hinab
auf das blütenmeer.
fragend,
sehe ich dich an -
was ist uns geblieben. ...... . ... .... . ... ... . siegreiche vergänglichkeit.
14.4.09 04:19


mitternacht. dunst und staubpatickel schweben in der kühlen nachtluft, fangen das mondlicht und machen die nacht ungewöhnlich hell. schläfrige bäume in den auen heben sich in schwarz gegen sie ab, das ergibt ein schönes muster. alles steht still. der mond ist mit einem rötlichen schleier umhüllt. schau doch hin, siehst du den schleier auch? oder ist es nur, weil ich blind in die dunkelheit schaue?
10.4.09 02:29


james belushi in der ecke weint um krümel eines brotes, das er einst, als er im fieber lag, war fest entschossen aufzuessen.
hätte er das nicht getan, würde er im fieberwahn seinen namen, seine katze und die lampe auf dem flure, und natürlich auch den buben seines nachbars von der schule abzuholen, ohne reue weil im wahnsinn, stück für stück und ganz, vergessen. aber so, mit jedem bissen von dem segenreichen brote fand sich wieder james belushi klar und wach in seiner wohnung, doch zum trotze jeden bittens und auch hoffen nichts geholfen, ging das fieber nicht mehr runter, zitternd sitzt nun james belushi, das gesicht ganz aufgequollen von den vielen heißen tränen und er kaut die letzten krümel. möge nur das mädchen kommen, dessen namen nun ganz deutlich schon verschwindet aus dem sinne, bringen möge es so dringend brote, frischgebacken, gar noch dampfend, aus des mädchens gutem ofen. mit den händen es geknetet und vielleicht auch, nur ganz bisschen, gute kräuter aus dem garten und natürlich auch viel liebe. armer alter james belushi, der nun bald wird gar vergessen sich zu waschen und die haare, welche hängen ihm in strähnen triefend, einzuseifen. stammelnd wimmert in der ecke, das gewand ganz nass vom rotze und er bückt sich um vom teppichboden mit der zunge letzte krümel aufzusammeln.
8.4.09 02:57


sex ohne küssen ist erniedrigend. ist es doch, nicht wahr? im grunde ist es das. ja, es ist.
7.4.09 22:58


oh well, ich kann nichtmal mehr pornos schauen. alles noch zu frisch. und wenn man versucht, etwas bestimmtes zu verdrängen, ist das wahrscheinlich der dümmste weg. ich komm mir vor, wie ein junger hund, den man unsanft am genick packt um seine schnauze in den eigenen scheishaufen zu drücken. böser hund, schau was du gemacht hast.
wahrscheinlich kommt zeit und dann kommt rat. oder alles geht weg, es fühlt sich ja eh schon an wie ein wirrer traum, so war es eigentlich immer. ein völlig sinnfremdes hirngespinst und wenn man nüchtern nachfühlt doch wirklich nicht mehr. das mit den träumen ist auch immer so, man fühlt sich ganz aufgedreht und berührt nach dem erwachen und hat irrationale gedanken und den ganzen sack an keine ahnung (ich wills nichtmal so nennen, emotionen, bwah). und bitte, es geht dann weg und alles wird normal. und das wird jetzt auch so sein. ein traum, es war nur ein traum, nur ein traum. und der welpe wird lernen, im freien zu kacken.
6.4.09 02:27


lächerlich. das ist wirklich unsinnig. was denkt man?
nach 24 stunden vermisstseins fängst die polizei an, zu suchen.
übermüdet autofahren ist gefährlich.
fliegend bäume rammen auch.
konzertflügel aus dem fenster geflogen.
offenen gulli übersehen, reingefallen.
und keinen interessierts. und alles ist normal. nur für einen selber nicht.
und warum? damit man später mal irgendwann drüber lacht oder weint.

aber dann macht es bing! und alles ist gut.
pah, lächerlich also.
5.4.09 18:53


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