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lass mich fallen

lass mich fallen

lass mich

fallen

in den himmel.



in den himmel

in den himmel

zu den wolken

lass mich

gehen.



lass mich gehen

lass mich

gehen

fallen

sterben

in den

wolken.



lass mich lieben

in den wolken

lass mich

lieben

langsam

fallen.



s t e r n e f a l l e n n i c h t
2.4.05 17:55


es regnete, als ich zum letzten mal

in deinen armen lag.

du sagtest: nein, verlass mich nicht.

doch ich bin wilden wetters kind.
8.4.05 16:11


weine nicht, kleines mädchen. alles geht vorbei. es wird bald wieder gut, du wirst es sehen. schon morgen denkst du nicht mehr gar so sehr daran. ich weiß, dass alles stillzustehen droht, um dann, im nächsten augenblick sich über deine felsen zu ergießen. hab keine angst vor der gewalt, die flut wird dir nichts böses tun, lass einfach los. versteh, die zeiten ändern sich, und frühlingzeit ist nun einmal die zeit der wilden fluten.



lass bluten, kind.

die flut heilt alle wunden.
9.4.05 01:48


lass mich nicht verglühen.



ich, reisende, bin unterwegs zu deinem stern.

so fern er einmal schien ist er nicht mehr.

und bremse ich mich noch so sehr,

es ist wohl deine gravitation,

die mich so zieht zu dir.



resignation versus hoffnung



es wird alles gut, sagtest du. und auch wenn es so schwer zu glauben scheint, so langsam freunde ich mich mit dem gedanken an. den gedanken an schöne-schwere zeiten mit dir. licht und schatten - schwarz weiß.

rot. was passiert mit unserem rot? es atmet leise, tief und ruhig. das rot versteht uns doch, nicht wahr? es hüllt uns ein, umarmt uns, ist unser frieden, unser schmerz, unser zuhause.



ich habe an etwas schönes gedacht. ich sah dich über mir, ich spürte deine blüten, deine felsen.
10.4.05 07:57


ein gedanke, den ich vorgestern hatte:

wir stehen nun am abgrund und ich weiß, wir werden fallen.

wir werden fallen.

fragt sich nur, wie hart wir aufschlagen.



und gestern drehte sich das blatt, fiel von mir ab und landete im dreck. du bist wie eine pflanze, die ihre ranken streckt. ein wundersamer organismus, der sich ernährt von säften anderer. du brauchst sie von allen seiten. du nahmst von mir, ich gab dir viel. und du gibst mir nur das gefühl zurück, ich sei nicht gut genug.



nein, keine einbildung. nun weiß ich, wie du spielst.
13.4.05 16:23


er spielte mir lieder vor. und ich habe gar nicht auf den text geachtet. im nachhinein bereue ich es. aber was bedeutet schon reue?

mach daraus ein ritual, wenn du das liest.
13.4.05 18:03


love me love me

say that you love me



sie haben regen angekündigt, aber kein regen kam. ich habe immer auf den regen vertraut. er wäscht zuverlässig alles böse aus meiner welt und düngt meine zerpflügten felder. nachts krieche ich dann hervor, auf allen vieren, duch meine feuchte erde, lasse mein gesicht auf sie sinken, meine lider kühlen langsam ab und ich atme leben. dann fange ich an, die neue saat zu säen. erst langsam und behutsam, dann immer hastiger, bis ich mich dann irgendwann in extatischem tanz verliere, wilde laute schreie, mich freue an meinem werk, an den neuen kindern, die ich gebäre. im morgengrauen krieche ich zurück in mein versteck in der dornenhecke und warte, bis die saat aufgeht.



siehst du die enttäuschung in meinen verwirrten augen?



wieder nur monster.

monster meiner selbst.

hol den vorschlaghammer.
16.4.05 01:37


ich habe an etwas schönes gedacht. ich sah dich über mir, ich spürte deine blüten, deine felsen.



'ergreif besitz von mir....'

du atmest tief. ich spüre deine kraft. du fasst mich an, du fährst mit deinen fingern durch mein haar, legst deine hand auf meinen nacken. ruhig und bestimmt. mein herz rast, ich weiß nur eins, ich will mich hingeben, mich opfern an die götter dieser nacht. die gedanken beginnen zu kreisen, meine stimme zu beben. meine hände glühen. es wird dunkel, wenn ich die augen schließe, ich kann dich hören. du nimmst mich an dich, die gedanken wirbeln schneller, hände zucken rhythmisch, seufzen, leises, hohes seufzen, stockende atmung, das herz rast. immer schneller, im gleichen takt, tak tak, stoß stoß.



ein leises schreien zu den sternen.

16.4.05 22:33


ge, sei so gut, bohr mir ein stöckchen durch den kopf. pieks meine innereien, dann wache ich auf, vielleicht.



nicht, dass ich mich beschweren würde, zu träumen.
17.4.05 14:34


ich kann mich nicht konzentrieren. kennst du das gefühl, wenn du meinst, das hirn ist jetzt wirklich voll und es passt nur noch smaltalk rein? es ist soweit. nun bin ich also so klug, wie ich nur werden konnte und JA VERDAMMT, ich bin ein stück torte. ich dachte, das einzige, was zwischen mir und allem wissen des universums stehen könnte, wäre irgendein böser hirnkrebs, aber nein, es wurden die gesammelten kaiser und päpste der frühchristlichen kunstgeschichte. wie makaber. und wie es der zufall so will, ist jetzt auch noch der ratzinger papst geworden. nicht, dass es mich mehr als eine dicke nuss interessieren würde, aber hey! - ich bin ein stück frühchristlicher torte und so sitze ich wie gelähmt vor dem fernseher und schaue mir die wundervollen architektonischen und skulpturalen details des petersdomes an, so wie es sich für eine brave kunstgeschichtlerin gehört.



nein, eigentlich alles ausreden.

der grund für meine mangelnde konzentrationsfähigkeit ist viel banaler und paganer (ein kunstgeschichteausdruck), als hier so groß geschildert. fakt ist: du lässt mich auf heißen kohlen sitzen. es ist ein ständiges auf und ab in mir, zwischen zweifel und glücksgefühl. zwischen hoffnung und verzweiflung. klingt dramatisch, ist im grunde wahrscheinlich halb so schlimm, aber in mir tobt es einfach und kommt nicht zur ruhe. ich kann nichts dafür, verurteile mich nicht. ich habe dir gesagt: 'ich weiß, ich habe dich zu teilen.'... wie es weitergeht weißt du ja.



wirf einfach wieder einen scheit ins feuer und es brennt beständig weiter.

lass mich nicht verglühen.
19.4.05 19:12


thema dummheit - hatte ich vor kurzem, ja. aber es scheint mich nicht loszulassen.



frage: wie dumm kann man sein?? (typus: grundsatzfrage)

menschen können schon sehr dumm sein. als beispiel die fast schon zu tode diskutierte dummheit des amtierenden amerikanischen präsidenten. der scheiskerl weiß einfach nicht, was gut für die welt ist! einmal bill gatess ent'machtung' anordnen und das geld in afrika stecken. afrika könnte sich auf die produktion von elektroautos spezialisieren, weil irgendwann geht uns sowieso der blöde diesel aus. afrika im wirtschaftsaufschwung und voila - eine bessere welt. (natürlich ist das nicht auf meinem mist gewachsen, sondern auf dem eines guten freundes. und hier geht es dann aber doch um mich, denn das thema lautet: dummheit)



frage: wie kann ein mensch so dumm sein und nicht schnallen, was gut für ihn ist?? (lassen wir die welt mal beiseite)

weil der mensch denkt, er sei etwas besseres. die krone der schöpfung und mit all dem tollen darwin-quatsch hintendran. der mensch ist proportional zu seiner emotionalen entwicklung viel zu schnell klug geworden. vielleicht durch einen dummen zufall, ein danebengegangener furz des universums - irgendwas veranlasste den menschen, das feuer zu erfinden. und schon gings los mit dem fortschritt. was haben wir nun davon? wir sind soweit, dass wir unsere kinder nach unseren wunschvorstellungen produzieren können. darvin deluxe, kein platz für fehler, keine zeit für randgruppen. während die emotiomale intelligenz scheinbar ins nichts zu fallen droht, werden die dummen mit viel härteren stöcken ausgestattet.



ich schweife ab, denn es geht hier noch immer um mich. wie kam ich eigentlich auf darvin? liegt es daran, dass ich wiedereinmal das gefühl habe, ein von der evolution vergessener wurmling zu sein? (das ist die jede-woche-mindestens-einmal-frage... nein, ich bin nicht psychisch labil, leckt mich doch alle mal am arsch...!!!!)



noch eine: warum? (und die hat es in sich)

....................

....................

....................

nein, das ist zu persönlich, denn ich weiß genau, du kannst das lesen und ich komm mir sowieso schon blöd (dumm) wegen der ganzen sache vor.

vielleicht irgendwann, zu einer anderen zeit, in einer anderen dimension - sprich, in einem anderen blog.



was ich weiß, und mit sicherheit macht mich das unheimlich klug, ist: alles ist in einem wunderbar dynamischen wandel und noch ist es nicht absehbar, wo diese sache enden wird. ich leide darunter, ja. ich habe nicht vor, das zu leugnen. aber zur gleichen zeit genieße ich diese bewegtheit meiner emotionen. es ist wie ein launischer junger wirbelsturm, der meinen kopf erfasst hat und mit meinen haaren spielt.

dennoch, irgendwann kommt alles zur ruhe und dann heißt es ersteinmal - scherben aufsammeln.



ich weiß, wir werden fallen.

fragt sich nur, wie hart wir aufschlagen.



20.4.05 03:47


ich sehe es kommen.
21.4.05 23:41


und auf einmal habe ich keinerlei lust, zu schreiben.

es ist einfach nichts mehr da.

alles weggespült, verbrannt, zerfressen vom I LOVE you -virus.
25.4.05 15:51


ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer werden würde.



mit jedem tag, der vergeht, bohrt es sich tiefer in mich hinein. schwarze, dünne wurzeln, die versteinern. mit jedem tag, der bleibt. es soll ewig april bleiben, bitte, lass diesen frühling nie zu ende gehen. lass mich schweben, lass mich zwischen den farbigen blütenwelten schweben. lass mich wirbeln, zerraufe mein haar, schlag mir ins gesicht, küss mich wach und sing mich wieder in einen unruhigen schlaf. in einen süffig duftenden, unbeständigen aprilschlaf. lass deine dünnen wurzeln grün und biegsam bleiben. april april. lass mich ewig jung sein, schön sein, eine blütenhafte lichtgestalt in dir sein.



lass es nicht mai werden.

der mai ist unbarmherzig. er kommt allein.
25.4.05 22:36


everybody 's changin'



da ist diese tiefgreifende melancholie in mir, wie ein großer grauer kloß haferschleimpampe. grau und klebrig pickt es an den innenwänden meiner außenhaut. wenn ich schwitze, kommt es grau aus mir, grau und klebrig. und ich muss es runterrubbeln, und dann fällt es von mir ab und verglüht in der atmosphäre. kleine haferschleimschweißkometenbrocken. und ich schwebe in der umlaufbahn und ich rotiere um meine eigene achse und um den großen planeten... seine b a h n ist mein weg und er ist mein ziel, aber die bahn wird n i c h t endlich, scheint u n endlich u n d schwerelos schwebe ich im kreis an dem großen planeten vorbei/entlang. so ist das heute, so war es gestern oder war es letzte woche auch schon so, nein, keine erinnerung mehr an die letzte woche, die zeit, die erinnerung - nur mehr ein endloses satinband ohne ende und anfang, eine umlaufbahn. ich sehe auf dich herab, dein kopf ist zu schwer, als dass du ihn heben könntest und zu mir hinaufsehen. dein dicker schwerer gesteinskrustenkopf, innen brodelt das feuer. in dir das feuer und von außen schmeisse ich meine melancholieschleimschweißkometenbrocken auf dich herab, du schwerer gesteinskopf, du dickes gestirn du. sie kommen nicht bei dir an, sie sind zu klein, sie v e r g l ü h e n und du kannst sie nicht einmal sehen, die schnuppen/funken. mehr mehr mehr melancholie, mehr brocken, ich werde dich berieseln/regnen. weiter weiter, mit meiner melanc h o l i e. ich wünschte, ich könnte endlich auf dich fallen, einen supergau auf dir auslösen, dein weltklima verändern, die komischen tiere auf deiner außenhaut t ö t e n. aber du ziehst mich nicht zu dir. ich bin auch nicht schwer genug. ich bin nicht schwer. wäre ich schwer, würde ich auf dich fallen, oder von dir fliegen, beschleunigt duch die b a h n um dich, weg. in die weiten, ins dunkel, um an einem anderen gestirn halt zu machen. weg von dir. ich drehe mich um meine eigene achse, langsam. ich setze meine sonnenbrille auf, wenn mir heiß wird und ich ziehe meine jacke an, wenn ich f r i e r e. tag für tag, ich drehe mich um meine eigene achse auf meiner bahn.



love goes around, comes around
30.4.05 23:27





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