today is
 



today is
  Startseite
  Über...
  Archiv

 

http://myblog.de/annye

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
warum?

zum teufel, ich fühle mich nicht mehr fähig dazu, hier ins blog zu schreiben. es geht nicht mehr. ich habe keine worte mehr übrig. ich gebe IHM alle meine worte und erzähle IHM die geschichten, die ich anderenfalls hier verewigt hätte.

also an die jenigen, die dieses blog besuchen: wundert euch nicht. ich bin nicht stehengeblieben. ich kann es noch. in meinem kopf rauscht noch immer das meer. die gedanken überschlagen sich, die sinne sind scharf wie nie. aber dieses bedürfnis, sie in die welt hinauszuschreiben, ist schwächer geworden. vielleicht hat sich meine welt verändert. nein, nicht die welt um mich, ich meine MEINE welt.

ich gebe acht, worauf ich trete.
da ist auf einmal so viel leben.

aber ich werde es wiederfinden. ich werde es mir zurückholen, das bedürfnis, etwas in die welt hinauszuschreiben. es kommen wieder glorreiche zeiten des today is.

und ER.. ich hoffe, er bleibt. ich hoffe wirklich, es gefällt ihm in meiner welt. ja, dieses eine mal. einmal mehr.

one more.
1.8.05 22:18


fasziniert vom sternenhimmel.

dabei sind sie immer da. nur wir sehen sie nicht, weil wir uns unsere eigenen sterne machen. und was kann trauriger sein, als die tatsache, dass diese von uns selbst gemachten lichterstücke die jenen überstrahlen, die über uns sind. die größer und mächtiger sind, als alles, was wir uns vorstellen können. eine unzerstörbare armee aus gleißendem glanz. und so schön.

mir schauderte. mir war wirklich kalt, als ich da saß, auf dem holztisch vor einer kleinen almhütte inmitten eines kleinen tals in der großen grünen hölle. und mein nacken war steif vom hinaufsehen. meine augen trocken, weil ich es vermied, zu blinzeln. in dem glauben, gerade in dem bruchteil der sekunde, in der ich meine augen schließen würde, eines dieser funkelnden wunder fallen könnte. einen schweif hinter sich ziehend, wie brautes schleier. und ich könnte es verpassen. und mir nichts wünschen. einen der romantischten momente verpassen, einen wunsch an eine sternschnuppe zu richten, so wie es menschen schon immer taten, das wäre einfach zu schade.
und so saß ich da, halb erfroren, mit schmerzendem hals und starrem blick, fasziniert, einfach viel zu überwätigt, um sich abzuwenden. (so viele sterne!) hoffend, auf ein stückchen fallendes licht vom himmel, ich versprach mir anscheinend wirklich etwas davon. und ich hatte angst, würde ich wirklich eine sternschnuppe sehen, ich wäre viel zu aufgeregt in dem moment, als dass ich an einen wunsch hätte denken können.

ich habe es mir gewünscht. und war ganz erstaunt über mich selbst. und fühlte mich stark. und fühlte den wunsch bestätigt. als ob der weite schwarze himmel sagen würde: 'ich mach' das schon, hab keine sorge. es wird alles gut. vertrau mir.'
ich freue mich noch heute wie ein kleines kind darüber und mir wird im herzen warm. weil dieser wunsch musste sein. und er gibt mir kraft. und er lässt mich aufrecht stehen.

mit der puren energie dieses absolut unglaublichen sternenhimmels hinter mir.
was kann da noch schlimmes passieren?
13.8.05 20:24


waffen fallen lassen, ich habe eine fee in meiner gewalt.
eine falsche bewegung, und ich reiße ihr die flügel aus.

niemand kann dich hören, kleine fee.
du gehörst jetzt mir, du entkommst nicht.
wir fliegen in den süden, niemand wird uns finden.
wir fangen ein neues leben an, hörst du?
du und ich.
hörst du zu?

ich will einen vollgetankten jet, einen jutesack voll mit zwei millionen dollar, nein, euro, in kleinen scheinen. zehner und zwanziger. die roten und die blauen. keine tricks, sonst muss das kleine ding daran glauben.

ich werde dir nichts tun.
versteh doch, es ist so das beste.
für uns beide.
vertrau mir, ich will dir nicht wehtun.
so hör doch endlich auf zu heulen!

so, und jetzt alle weg vom gelände. ich meine es todernst, ich habe nichts zu verlieren. ihr wollt doch nicht, dass ihr was passiert? tut, was ich sage!

jetzt kann uns nichts mehr trennen.
wir bringen das zu ende.
schau nicht so verzweifelt, du wirst mir dankbar sein.
eines tages wirst du mich verstehen.
und du wirst mich lieben lernen.

du wirst dazulernen.
14.8.05 22:39


ein kuss ist ein kuss ist ein kuss.
'küss mich', schreibe ich auf meine lider und schließe die augen.
14.8.05 23:40


schwi-schwa.
schwi-schwa_schwa.

schwi-schweiß_was. schwi-schweiß_was-was du ni-----schw.. schwwww... weißt.

drogen? nein.
aber halluzinationen. ich werde verrückt, das ist hiermit bitteschön offiziell gemacht geworden geseit tut. getan gewesen. und er kann so gut mit zeiten umgehen. und ich kann es auch da-tan-tun, tun getut haben sein. und so war es dann auch.
wir - also er und ich -> IwirI <- war. ist. gewesen getan sein wird. tun es sich tut. es sich gemacht haben geworden sein wird. wir. wir-war_wir-warr.. rrr... oh ja baby, hör nicht auf.

vielleicht drogen? nein.
das ist alles er, er hat das laubhochgrasgrün in meinem kopfle gedüngt getan. hat er gut gemacht-getan. ich habe gemocht, wie er es getan-tan hat. es grünt. es grünt so laubhochgrasgrün. und er tut und tut und macht nicht aufgehört sein, macht weitermachend sein. und tut so spielend, tut er das. und ich genieße das, tue ich wirklich.

er. das heißt - er+ich - so. wir.
und schwi-schwa. schwi-schwa_schweiß.
und sch glaub fast, da das tue ich, ich, also ich, ich mag ihn.
so wie es ist sein tut.
jawohl.
15.8.05 23:15


mais oui.

ich schlafe trotzdem erstaunlich gut. ist in anbetracht der situation gar nicht recht wahrhaftig vorstellbar, aber hauptsache ich kann gut schlafen und hauptsache, ich schreibe davor ganz viel unzusammenhängenden mist in mein tagebuch. und hauptsache, ich schreibe danach, also nach dem schlafen, sozusagen fast schon beim-aufstehen, unzusammenhängenden wirr-warr-mist hier rein. aber hey, das ist doch was, es geht etwas weiter, immerzu geht es weiter, es vergeht tag um tag, dreck, natürlich viel zu langsam. aber hauptsache überhaupt und so weiter. gut. eine minute weniger. man muss in kleinen schritten zählen. (wtf..)
ich habe mich gestern fast schon selbst geohrfeigt. die letzten tagebucheinträge unterscheiden sich fast nicht voneinander. hauptsache sudern. und sich bemitleiden. und ja so sehnsüchtig in die zukunft schauen. und: 'ach, ich vermisse ihn so.' ist das alles? bestehen meine preeinschlaflichen gedanken nur mehr aus dem bestreben, auszudrücken, dass er mir fehlt? hauptsache. aber so geht das nicht weiter, das muss ein ende finden. und ich, das kleine suderanten-gör, wünsche mir, dass.. moment, das lässt sich romantischer umschreiben: also ich irre durch den dunklen wald, einen faden in der hand, wickle ihn auf, folge ihm. immer weiter, tiefer in den wald hinein, es ist dunkel. ich hoffe, herauszufinden. heraus aus dem wirr-wald zu finden. und dann plötzlich beginnt der faden zu leuchten. (ja, mein ernst, der faden beginnt zu leuchten.. wtf..) und er wird immer heller und ich renne schneller und dann steht er da. und hält das ende in der hand. was folgt ist eine wuschi-kitschige szene mit rosa wolken, rosa bäumen, süßen kleinen rosa seidenfesseln.. (ist mein ernst). gottvater jupiter steh mir bei.
und sein foto liegt in meinem tagebuch. es liegt lose drin, ich wage nicht, es mit einem tixo oder ähnlichem zu fixieren. das ist albern, aber nach zwei monaten erst? nicht einmal. hauptsache, es fällt nicht heraus. hauptsache, ich verliere es nicht. so passt man halt besonders darauf auf. ...

ich verliere es nicht.
16.8.05 13:42


ich kann nicht mehr.
ich werde noch verrückt.
ich fange sogar schon an, zu zweifeln.

i'm a fool.
17.8.05 20:43


-return to dance with the sky-

da ist eine merkwürdige melancholie in mir.
dabei kann ich nicht klagen, mir geht es so gut wie seit langer zeit schon nicht mehr. ich habe alles, was ich brauche, ich bin zufrieden. ich bin wirklich zufrieden. bis auf ein paarwutanfälle meinen körper betreffend bin ich ausgeglichen im gemüt. mein herz ist bei all den überstunden, die es wegen ihm macht, ruhig und schlägt mit kräftigen, lebendigen schlägen. ich habe letzte nacht einen heldentraum geträumt, was soviel bedeutet wie: kleine j als coole weltraumheldin versammelt ihre raumschiffcrew an außerirdischen (die auf ganz witzige art und weise als menschen verkleidet sind), um auf gefährliche mission zu gehen. und solche träume bedeuten: in meinem hirn ist alles in bester ordnung. ja, wirklich. ich kann nicht klagen.

und doch, diese melancholie in meinem blick, vielleicht sehe nur ich sie. und ich überlege, woher sie kommen könnte.
vielleicht ganz simpel, weil mir gefällt, wie das leben ist.
und weil ich in meinem inneren genau weiß, dass ich wenig zeit dafür habe.
18.8.05 20:44


ich wusste nicht recht, wie zu sagen.
ich wollte doch nur, dass er es weiß.
ich hatte dieses bedürfnis, mein inneres preiszugeben.
ich sagte: ach weißt du, ich glaube, ich habe mich verliebt.
und er?
er sagte nichts.
er lachte mich aus.
ein liebe-volles auslachen.
20.8.05 01:26


singsang.

schwing den schwanenhals.
steht der mond schon bald
hoch am himmels schwarz,
und die nacht so kalt.
halt die finger hin.
lass sie riechen dran.
sagt sie, ob sie will,
schwingt für dich ihr kleid.

lang nicht mehr so kalt,
wilder schon ihr tanz.
feilscht sie um den preis -
lass nicht nach, bleib hart.
schlag ihr flehen aus!
kühl, mit kühnem blick,
schwingst den schwanenhals,
kommt der mond zurück.
21.8.05 18:08


er sagte: 'zeit zu gehen.' und küsste mich auf mein weißes fleisch. auf mein linkes weißes fleisch küsste er mich. und auf meine lippen küsste er mich. das tut er öfter, er küsst mich öfter auf meine lippen als auf mein weißes fleisch. einmal links, einmal rechts. und auf die lippen, die sind mittig. auch bei mir.
heute war es hell. heute früh war es hell. er hat gestern abend die jalousien hochgezogen. er mag die sonne am morgen. ich, normalerweise, mag die sonne nicht. ich mag, normalerweise, das helle an der sonne nicht. aber er ist die sonne, er mit seinem goldenen haar. er und die sonne. beide in meinem bett, heute früh. und er küsste mich auf mein weißes fleisch. auf mein helles, weißes fleisch. links. und es war nicht so hell, wie vermutet, es blendete nicht. es tat nicht weh in meinen dunklen augen. mein weißes fleisch stöhnte vor wonne. kein wunder, er macht das auch wirklich gut. das küssen. und die lippen wollen nicht loslassen. solls hell sein. mach die jalousien auf, tu es ruhig. du darfst alles tun, lass deine sonne rein, lass deine helle goldene sonne rein. stell dich vor mich, leg dich hinter mich, stütz dich auf mich. die dunklen augen und das weiße fleisch. die blassen lippen und die schwarzen haare. er küsst mich. und dann sagt er: 'zeit zu gehen.' und dann geht er. er verschwindet durch die tür. die sonne bleibt.
23.8.05 12:09


regen und ein zughorn.
ganz nah der regen. und in der ferne tönt das horn. die lok treibt den laut vor sich her, immer wieder dieses hastige, nervöse, sich niemals zur ruhe begebende schreien. aus dem weg, es wird nicht gebremst. große schwere lastenzüge auf dem kleinen vorstadtbahnhof, irgendwo, eine handvoll kilometer entfernt. gerade, wenn der wind richtig geht, nur dann hört man es hier. und der regen stimmt mit ein. und die lok ist irgendwann einmal rot lackiert worden, der lack blättert rostzerfressen ab und der regen prasselt dagegen. und schafft es doch nicht, die rotbraunen fetzen abzuwaschen. nicht kraftvoll genug. die mächtige lok und der sanftmütige regen.
ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen. ich in diesem stickigen zugabteil, mit dem rücken zum glas, um dem regen nicht zusehen zu müssen. und ich flog an vergissmeinnichtfeldern vorbei. millionen und abermillionen winziger blauer augen, frisch, nass, lebendig. und ich musste nicht weinen, nein, ich weinte nicht. der himmel tat es für mich, ungebeten aber nicht unwillkommen. und der zug gab kein schreien von sich, und die vergissmeineaugennicht blieben still am gleisesrand, blieben stehen, nur ich rauschte vorbei. an ihnen vorbei. in einem stickigen zugabteil, von einer roten lok gezogen. weggezogen, mitgenommen, zurückgeholt.
all diese merkwürdigen erinnerungen. und all die tränen, meine augen haben sie nicht gezählt. haben sie schon vergessen. nur beinahe, jedoch fast schon, ja fast schon vergessen. und es sticht nicht mehr. es tut nicht mehr weh. es tut nicht mehr weh, vorbeigerauscht.
du wirst trotzdem immer das rot in meinem leben bleiben. der rost der zeit wird an dir nagen, das ist gewiss. und vergiss auch du meine augen nicht.

mein bist du nicht.
24.8.05 01:25


mit dir 'gen süden.

baby baby oh come on
hold my breath tight
hold it back, take it down
take me down, yeah come on
yeah.
25.8.05 01:08


an meinem handy hängt ein pinkes seidenband und ein rosa funkelanhänger aus malaysien. über meinem bett hängt eine bunte lämpchenlichterkette. und mein haar schmücke ich bei jeder gelegenheit mit einer süßen spange.
aber ihr irrt euch trotzdem. ich bin kein mädchen. mädchen laufen mit zusammengekniffenen augen durch blumenwiesen. so etwas mache ich nicht. sowas würde ich nie machen. ich tarne mich trotzdem. als mädchen hat man es leichter. mädchen - sind sie süß genug - dürfen alles tun. mädchen kann man nicht böse sein. mädchen sind immer in gesellschaft, umringt von prinzen. sie werden in kutschen gefahren und essen nur mit silberbesteck. mädchen werden am kopf gestreichelt, auf die stirn geküsst und liebevoll zugedeckt.

wenn wir uns das nächste mal begegnen, wirst vielleicht auch du glauben, dass ich ein mädchen bin. aber dann wird es zu spät sein.

nein, ich bin kein mädchen. ich gehe mit messerscharfem blick durch die welt. ich schimpfe. ich nehme jungs die steinschleudern weg, um sie dann gegen sie zu richten. ich kann stundenlang neben ihm im auto sitzen und auf die straßen vor uns schauen. mir wird niemals, niemals im leben langweilig.
und: ich glaube an die liebe. ich kenne kein mädchen, das in der lage ist, so sehr an die liebe zu glauben, wie ich.

ach je. mädchen sind doch doof.
31.8.05 22:07


ich wurde geboren, ich war klein, ich fiel hin, ich schug mir die knie blutig. die hände. ich stand auf, ging weiter. es war nie anders, ich kannte es nicht anders. ich verliebte mich zum ersten mal. ich war blutjung, erst fünf jahre alt. ich wusste damals genau, dass das albern war.
ich wurde älter, meine knie blieben blutig, meine ellenbogen, meine hände. ich fing an, mich zu fragen: warum all das blut? was mache ich falsch? und warum tut gott nichts dagegen? das war die zeit, in der ich meinen glauben verlor. ich war zehn. ich hatte keinen allwissenden beschützer mehr. mein vater war nie da. meine mutter war immer eine starke frau, aber sie hatte oft unrecht. sie sah das blut, sie verband meine knie, meine hände. aber sie gab keine antworten auf meine fragen.
ich wurde älter, ich verliebte mich wieder. es war eine harte liebe. eine kalte liebe. ich brannte, aber er blieb ungerührt. das dauerte lange und ich blutete viel in dieser zeit. irgendwann fiel ich hin und wollte gar nicht mehr aufstehen. die erde verschluckte mich, aber sie spie mich wieder hervor, ich war dreckig und kalt, aber ich roch nach leben. und ich bekam die antwort, dass es ein naturgesetz ist. die erde selbst kannte es nicht anders, all das fallen, das blut. und ich wurde ruhig. mein herz schlug ruhig. ich wurde älter.
ich fand die augen eines mannes, ich fand seine hände, ich fand glück im kopf und wärme im magen. ich baute ein nest, ich baute ein schloss in den wolken. und als der heiße rauch verflog, stand ich auf und ging weiter.
einmal fallen, jeder muss einmal fallen. jeder muss blut spucken, jeder wird wieder aufstehen.
und das jetzt, das was wir beide haben, er und ich, das ist eine gute sache. etwas, das wir nicht verschieben können, wir können es nicht umwerfen. es ist da und es ist natur und es entzieht sich unserem einfluss. wir sind die kinder, die unter diesem organismus spielen und dankbar seine früchte essen.

das ist vertrauen.
31.8.05 23:08





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung