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ich weiß noch, dieses eine mal. es war herbst in moskau. ich war ein kind, ich war gerade einmal ein dutzend jahre alt. wir übernachteten in einer kalten wohnung, es waren keine möbel darin, auf dem boden des wohnzimmers lag eine matratze, das weiß der wände schon vergilbt. wir legten uns früh schlafen, der nächste tag würde lang und mühsam werden. ich lag schon im halbschlaf, da sagte meine mutter zu mir: sagowori - splju na nowom meste, prisnisj schenich neveste. es gibt in der russischen kultur viele aberglauben. und man sagt, wenn eine frau an einem fremden ort zu bett geht und diesen spruch sagt (der soviel bedeutet wie: ich schlafe an einem neuen ort, möge der bräutigam der braut erscheinen), würde sie von ihrem zukünftigen ehemann im traum besucht werden. in dieser nacht träumte ich von einem jungen mit blondem, lockigem haar. am nächsten morgen war ich gar enttäuscht. ich kannte keinen blondgelockten jüngling. aber meine güte, ich war schließlich noch ein kind.

es gibt träume, die vergisst man sein leben lang nicht. oft kann man diese an einer hand abzählen.
es vergeht zeit, menschen kommen, menschen gehen.
und.. nein, kann es sein?

ist er es?
1.9.05 19:27


jetzt gerade, in diesem moment (man beachte die uhrzeitangabe), bin ich furchtbar aggressiv!!!
ich bin außer mir!!!
ich habe eine mordswut!!

auf betrunkene männer, die aufdringlich sind und kein 'nein' akzeptieren.
auf dumme kellner, die zu feige sind, sich fehler einzugestehen.
auf raucher, die meine atemluft verpesten.
auf diesen ganzen gottverdammten drecksladen, der eine stunde lang gratis alkohol ausschenkt, damit die kinder sich betrinken können.
auf die peinlichen schlampen, die einem ihre brüste und ihre unterhosen ins blickfeld strecken.
auf sternchen, weil sie sich dauernd widerspricht und zu betrunken ist, sich vom gegenteil überzeugen zu lassen.
auf die tatsache, dass sie eigentlich nichts dafür kann.
auf sternchens mutter, die sie wie dreck behandelt und ihr selbstwertgefühl zu nichte und sternchen zu einem sturen widerspruch-in-person macht.
auf den fisch, den ich vor dem weggehen gegessen habe und der anscheinend nicht ganz frisch war.
auf meinen magen, der sich weigert, den verfickten mist zu verdauen. wirklich toll.
und darauf, dass mich jetzt keiner in den arm nimmt, um mich zu beruhigen und zu trösten.

HASS!!!
DUNKELHEIT!!!
ZERSTÖRUNG!!!
3.9.05 04:45


don't you know, that i'll be there to guide you.
through your weakest moments, ..

dunkel auf den straßen, der mond wendet sich ab, um nicht zusehn zu müssen, wie sie, gebeutelt, gegen mauern gestoßen, stolpernd, rennt, immer weiter rennt. die füße nass von pfützen, dreck an den sandalen. der regen ist verklungen, die luft steht still. hastig pflügt sie sie mit ihren händen, fruchtbarkeitsgöttin einer vergessenen zukunft, längst nicht mehr on their minds. there she goes. genervt von versperrten türen, traurig, tausend jammer, tausend böser flüche auf menschen, menschen. und ihr mund ist offen, aber kein schreien, kein winseln, längst nicht mehr, gone. und böse, teufel auch, bitter-bitter. smells like teen spirit. blaugeschlagen von den wänden, überall wände und die sehnsucht nach dem meer. hass auf pfützen, hass auf menschen, menschen sind böse. hass auf straßenlaternen. hass auf den feigen mond, den feigen, kalten mond.
und sie verstehen nichts. nichts verstehen sie. wer hat ihre augen vernäht? wer hat ihre münder verschweißt? sie zucken mit den schultern, rollen mit den augen. es macht keinen spaß.
sie sind dumm! dumm sind sie, dumm und böse. mehr dumm als böse, plastikkörper auf gummibeinen. gegen die wand damit, teufel auch.

ein blick gen' himmel und eine schmale, zart schimmernde, silbersichel. pflügt durch straßen, schneidet durch plastik wie durch butter. lass köpfe rollen, mutter mond, mama luna, die gerechte. und kein blut an der schneide.
einatmen.
ausatmen.
ein befreites lächeln und das gefühl von 'hoffnung', wie sie sagen.
neu beginn, slow down, restart.
3.9.05 15:23


du kannst einem zebra nicht einfach die streifen abwaschen und behaupten, es sei ein pferd!
10.9.05 16:03


ich träumte unruhig.

ich sah den graf am fenster stehen. und wie er mich auch erblickt, läuft er weg. er läuft in sein büro und ich laufe ihm nach; er ist das weiße kanninchen und ich bin alice im wunderland. ich laufe also dem grafen nach, durch die büros der assistenten, treppen hoch, runter..

habe ich ihn erwischt?

ich bin aufgewacht vom reich und schön - jingle.
wie doch alles symbolträchtig ist, im leben.

here's my secret:
i'm a girl who likes her fun.
and if you can keep it,
then you just might be the one.
21.9.05 20:52


verfluchte ar*****chs h**ns dr**ks sch***e.
teufel, AR*** PI** KA** - verdammte sch***e.
AR***!!!!
AR***!!!!!

HASS
TOD
DUNKELHEIT.
24.9.05 17:13


ich fühle mich politisch unkorrekt angesichts der tatsache, dass ich den ganzen tag schlafe. und in der nacht schlafe ich auch. diesen zustand begründe ich mit meiner derzeitigen kurzdepression. jeder hat depressionen, aber erzähl das mal einem chef, der die erledigte arbeit auf dem tisch liegen haben will.
was ich betreibe ist kein power-napping mehr. ich schlafe den ganzen tag, ich schlafe auch in der nacht, obwohl das unlogisch ist. und nur, weil mich die eine oder andere sache derzeit kurzzeitig extrem anpisst, nehme ich mir einfach dieses recht. bin ich nicht ein asoziales aas? natürlich.

so geht das schon zwei tage lang.

und ehrlich gesagt.. es kotzt mich an. es kotzt mich an, dass ich mich in diesen zustand versetzt habe. ich ganz allein. und ich hasse mich selbst dafür, dass ich mich ergeben habe. kampflos, ja wirklich beinahe kampflos. und ich schäme mich.

ich sollte das ändern.
ich sollte mich aufraffen und einsehen, dass schwach sein erlaubt ist. manchmal. und in dieser meiner derzeitigen kurzzeitigen situation erst recht.
25.9.05 17:45





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