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zurück!!!

ich habe falco-briefmarken!
und ich werde sie benutzen!!!
5.6.06 20:33


schauen wir einmal mit aller möglichen nüchternheit zurück: am anfang war da nur ein cd-regal, jetzt sind es schon zwei. das zweite noch fast leer, aber die nächste lieferung von herrn leckmichamarsch amazon ist schon auf dem weg. man expandiert also, sei es nur im eigenen microcosmos hinter halbgeschlossener jallousie. ich war auch mal ein kind und hatte ein fernglas.
ein jahr neigt sich dem ende zu und der junivollmond drischt mit eiserner erbarmungslosigkeit gegen die schläfen. au, schmerz, was hätten wir gemacht?
j: werden wir uns wiedersehen, zur gleichen kühlen stunde?
c: ich weiß es nicht, wir werden sehen.
wir wären uns begegnet, hätten uns angesehen, vielleicht mit einem schuss milder melancholie im augenwinkel, hätten uns geküsst und vielleicht gesagt: schön war es mit dir, mein herz. wir werden uns wiedersehen.
zu anfang ist es immer schicksal, sagte f am telefon.

ich bin sehnsüchtig nach leben, ich möchte freude essen und freiheit trinken.
in einer woche ist es vorbei.
ich gebe viel auf diesen mond.
der zentaur, die wallemähne schüttelnd, schlägt mit den vorderhufen in den himmel, wiehert schallend und gallopiert los, in richtung horizont.
7.6.06 18:55


lichtquelle nr. 10 erfolgreich angebracht.
lagunenblaue blüten ranken sich, als wäre nichts gewesen.
this is my urban romance.
und ich wünschte, du könntest es sehen.
7.6.06 18:57


es gibt so viele beweggründe im leben, aber der mensch denkt zumeist nur an liebe und hass.
ich las über kinder in einem roman. der autor beschreibt kinder als gütige, kluge und herzensreine menschen, die alles verstehen, man müsste nur zu ihnen sprechen. warum mag ich keine kinder? ist meine seele nicht rein genug, um sie zu schätzen?
nein, ist eigentlich gar nicht wahr, dass ich keine kinder mag. ich bin vielleicht einfach nur gekränkt von ihnen, weil sie so böse zu mir waren, als ich selbst noch ein kind war. aber sie sind nicht böse, sonst wäre der mensch von grundauf böse und das ist er nicht. ein mensch denkt zuallererst an liebe und hass. aber ein kind, das noch so nah an der natur ist, ist nichts anderes als vernünftig. die natur ist gut und ehrlich und klug, wie ein kind.

'du musst jetzt vernünftig handeln, denn du bist kein kind mehr.'
vielleicht die größte lüge der menschheit?
7.6.06 22:25


was sehe ich?

ich sehe dein krankhaftes streben nach etwas besonderem in deinem gewöhnlichen leben. aber deine absichten sind genauso gewöhnlich, dein streben eine große hetzjagt im nebelmeer. so wirst du niemals glücklich sein mit dem, was du dir vertraut machst.

was sehe ich noch?

ich liege vor dir, ein auge geschlossen, eines halb offen, es sieht dich verschwommen. und du bist so schön, so schön.
9.6.06 20:26


o: unkraut wächst von allein.
12.6.06 00:30


zuhause ist: ein duften nach bisquit und erdbeeren.

junivollmond, geh vorbei, geh vorbei.
love goes around, comes around.
gottvater jupiter, steh mir bei.
another different taste on my heart.

last night i dreamed of tobago. it was not far away.
12.6.06 15:30


ich glaube, ich habe einfach lust, zu streiten.

hitzig.
16.6.06 01:10


ich brauche keine neue liebe, um über die alte liebe hinwegzukommen.
ich brauche ein neues drama, um das alte drama zu vergessen.
17.6.06 14:43


manchmal kommt man an einen punkt, da möchte man eingreifen. ich möchte in deinen kopf greifen und den schmerz herausholen. und du glaubst, es hext jemand gegen dich. menschen glauben so viel, wenn sie etwas nicht verstehen. du glaubst, jemand redet böse zauber auf deinen kopf, damit es dir schlecht geht. du bist nicht recht überzeugt davon, aber du kannst es dir in moment nicht anders erklären. du liegst in einem hellen raum, in einem hohen bett, das jeden tag frisch bezogen wird und denkst nach. du hast viel zeit, denn man erlaubt dir nicht, aufzustehen. du reimst dir den ganzen tag etwas zusammen, deine gedanken hast du längst nicht mehr an den zügeln, sie überschlagen sich in alle richtungen.
menschen glauben so gern an wunder. wenn sie nicht wissen, was als nächstes geschehen soll, dann hoffen sie auf eine übernatürliche macht, die ihnen den weg weist. menschen glauben an schicksal, an bösses blut, an geisterseelen an eine höhere gerechtigkeit. wenn die welt unter den füßen schwindet, möchte man glauben, es wird besser, an einem anderen ort. fluchtgedanken.
aber so weit bist du noch nicht, zum glück. du spinnst nur dies und das zusammen, du hast sonst nichts zu tun. im dämmerschlaf, betäubt von schmerzmitteln, kannst du die hexe beinah flüstern hören. alles gegen dich.
und ist der glaube stark genug, die verzweiflung groß, dann glaubst du auch an mich, das weiß ich.

j: ich werde dich beschützen.
s: wie, beschützen?
j: jaja, ich kann das. sei nur unbesorgt.
19.6.06 16:07


dankbar und sanftmütig bin ich nun frei.
29.6.06 22:31


wir verfangen uns in einem augenblick getränkt in schönheit.

ich liebe es, die plastikhülle einer neuen cd mit einem skalpell aufzuschneiden. es ist liebe. es ist liebe und schönheit. was beides ist, das weiß ich ganz genau.
30.6.06 23:52





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