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kaisermühlen, vormittags um 10, schüttaustraße. da wünscht man sich eine fotokamera in die hand. die kamera schlummert in ihrer kameratasche am nachtkästchen, noch nicht die zeit. aber vormittags um 10 gehen sie schon einkaufen, sie und er. das pärchen, hand-in-hand. langsam, auf jeden schritt achtend gehen sie auf der schüttaustraße entlang, jeder eine leere stofftasche in der hand. vor dem zebrastreifen hält er an. sie, die einen schritt nach ihm geht, drückt seine hand fester. er sieht aufmerksam nach links, nach rechts, dann geht er los, sie einen schritt hinter ihm. sie überqueren die straße, der supermarkt ist nicht mehr weit. man fährt im bus vorbei an ihnen und lächelt milde. und hat den dummen wunsch, die kamera in händen zu halten, die noch schläft, am nahtkästchen. abdrücken und ein stück an ewigkeit bannen, an sich reißen. festhalten, so wie sie seine hand fest hält, wie sie es schon ihr ganzes leben lang getan hat. nun geht sie einen schritt schon hinter ihm, aber er lässt nicht los, um vorauszueilen. langsam. behutsam.

man möchte sagen: liebevoll.
man ist berührt.
5.7.06 20:30


ich habe mir einen fremden zauber zueigen gemacht und ihn zur vollendung gebracht.

warum hat ein mensch diese festgefahrene vorstellung eine beziehung haben zu müssen? mit einem anderen, der genauso denkt, dass er wohl muss. na wie blöd ist das denn, wenn man es nüchtern betrachtet? und sagt man dann: nein, also eigentlich will ich ja gar nicht, dann ist man sofort a) sonderbar oder b) nicht über den ex hinweg, oder gar c) vollkommen verrückt und beziehungsgestört und traumatisiert und vielleicht auch noch lesbisch obendrein. und eine kaltherzige arschkuh. ich will nicht. ist das so schlimm? warum hab ich trotzdem das gefühl, dass da was nicht stimmt? bin ich beziehungsgestört?...... lasst mich alle mal ganz arg in ruhe und leckt mich am arsch, wenns gar nicht anders geht.

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AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!11
ich will doch bitte einfach nur glücklich sein.
7.7.06 15:38


unsere galaxien sind unendlich weit
voneinander entfernt.

cellar door.
8.7.06 21:27


ich sehe mir über die schulter und versuche, einen blick auf den eigenen rücken zu erhaschen. denke dabei an die fabel vom fuchs und dem raben. 'wie schön ihr euch verrenken könnt, gevatter rabe!' ich muss schmunzeln. dieses leben ist ein gefäß für meinen körper, und dieser kann sich so schön verrenken. da muss man unweigerlich zufrieden sein.

haben sie wien schon bei nacht gesehn'?
haben sie das schon erlebt?
9.7.06 15:00


es ist alles so normal. ich mag das nicht so. ich will es anders haben.
was ist denn das für ein komischer sommer?
kreislaufkollaps, und nichtmal den voll durchgezogen.

lieber total unglücklich und herzschmerz und heulen und verklärter blick und ach so fern so fern und schMEEEErrrrzz und DRAAAMA und ganz ganz großes gefühl........ als nur irgendwie so halbhalb und nicht wissen, was eigentlich los ist. nur so irgendwie. wuaäh.

die russen sagen: nicht fisch und nicht fleisch.
13.7.06 23:11


mein horoskop sagt mir auch immer zur falschen zeit, dass ich die klappe halten soll.
nichts, worauf man sich verlassen kann, im leben.
16.7.06 00:47


fahr doch mit mir nach italien
wir verstehen zwar kein wort
aber lieber mal gar nichts verstehen
als immer nur bei uns im ort.

- und dort suchen wir unser fabelwesen: die machtenixe.-

nein, mal ehrlich - riskier mal was in deinem leben! mach mal was neues! und wenn man küssen will, wozu denn warten? ein kuss ist doch kein edler wein.
es ist mir nicht egal, ich bin lediglich rationaler geworden. ich bin nicht abgestumpft, ich sehe einfach klarer. und ich bin nicht kaltherzig, ich weiß halt einfach, was ich will.
und ich will. und das ist wahr.

außerdem, wieder mal fernweh. die schwarze schrift schillert mal blau, mal grün, eine emotionale täuschung.

sommerimpression: sie liegt auf einer morschen holzbank am straßenrand und atmet den geruch ihrer vergangenheit. das tal ist grün und die berge sind blau. ihre augen sind geschlossen und die lider warm von der nachmittagssonne. es zirpt. sie konzentriert sich auf die zarten kleinen sommerregentropfen, die ab und an vom himmel fallen. wo wird der nächste tropfen landen? auf dem schlüsselbein. er ist winzig und kühl. der nächste tropfen landet knapp unter dem augenwinkel. donner in der ferne.
31.7.06 16:48





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