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katja, die putzfrau, erzählt gern geschichten aus ihrer nachbarschaft, während sie den geschirrspüler einräumt.
da gibt es einen alten herrn in ihrem haus, den nennt sie 'djed', das ist russisch für opa. der djed ist ein alleinstehender mann ende 50 und lebt in einer kleinen, vollgeräumten wohnung gleich neben katja.
in den letzten tagen herrschte eine unglaubliche hitze. katja, die in einer winzigen wohnung mit ihrer schwester und ihrer nichte haust, konnte nachts nicht einschlafen, so heiß war es. sie packte einen polster, eine decke und eine isomatte unter ihren arm und wankte schlaftrunken in den innenhof des hauses, um es sich dort auf einem kühlen fleckchen gras gemütlich zu machen. sie hatte sich kaum eingerichtet und aufs ohr gelegt, da hörte sie schon ein verdächtiges rascheln. katja, ein von natur aus nicht sehr ängstlicher mensch, dachte sich nicht viel dabei. es werden katzen gewesen sein, dachte sie sich. das rascheln jedoch hörte nicht auf, und schon bald drang aus dem keller und dem gang zu den müllkontainern verdächtiges ächzen und krachen. schritte waren zu hören. katja war sichtlich enttäuscht, dass sie nicht einmal mitten nachts im innenhof ihre ruhe haben würde, und beschloss, wieder in ihre kleine wohnung zurückzukehren. im stiegenhaus war es dunkel und da sah sie ihn plötzlich: den djed. der djed schusselte von einer ecke zur anderen, er schien etwas im sinn zu haben. da bemerkte er katja: sie stand mit einer decke über den schultern, der matte und dem polster unter den armen geklemmt, mit fürchterlich zerzausten haaren und aufgequollenen augen vor ihm. sie muss ein furchterregendes bild gegeben haben. schließlich war es auch 2 uhr nachts. der djed erschrak! er war so durcheinander, dass er sein tun augenblicklich vergaß und mit weit aufgerissenen augen die treppe zu seiner wohnung hinauf flüchtete. katja kam ihm nach, schließlich lagen die beiden wohnungen direkt nebeneinander. der djed war total verwirrt und schusselte vor der wohnung auf und ab, als wüsste er nicht, was zu tun sei. dabei verstreute er überall am gang eierschalen. katja holte ihn ein. der djed stammelte noch kurz etwas von rosenstöcken, und dass eierschalen gut für das gedeihen selbiger seien und verschwand in seiner wohnung. katja, immer noch sehr verschlafen, rief ihm noch eine gute nacht nach. dann wollte sie zu bett.
als sie die tür aufschloss, empfingen sie schon ihre schwester und ihre nichte, die katja im gang gehört hatten und davon wach geworden waren. 'na sag mal, katja! was machst du mitten in der nacht im gang und redest deutsch mit jemandem?' katja erzähle von ihrer merkwürdigen begegnung mit dem djed und alle drei lachten bis zum morgengrauen.
2.8.06 12:04


ich habe noch nie versucht, songtexte zu schreiben. obwohl ich es mir bei jedem guten text vorstelle. nagut, los gehts:

ich hab dir was vorbeigebracht
letzte nacht.
wollts nur vor die tür stellen
und wieder gehen.
du hast mich durch den spion gesehen
und mich hereingebeten.

du hattest alles umgeräumt
in deiner wohnung.
und hattest jetzt einen pool
im hinterzimmer.
meine teller hattest du auch noch
in deiner küche.

refrain:
oh oh baby baby
ich habe mich erinnert, diesmal
es war fast nah, ooohhhh...

die kleine war auch da.
weißt du noch, wer ich bin?
wir waren doch einmal in deinem garten?
nein, dazu war es nie gekommen.
sie sah traurig drein.

wir haben uns umarmt zum abschied.
du wolltest, dass es nun so bleibt.
es ist vertraut,
das habe ich mir eingestanden.
doch es war zeit.
für mich zu gehn.

oh oh baby baby
ich habe mich erinnert letzte nacht.
es war so nah, fast.


........... naja, erster versuch.
wills wer kaufen?
9.8.06 20:14


ich weiß, was du nicht weißt:
der hier hat schon eine freundin.

9.8.06 21:25


habe 6 lakritz-jellybeans zu vergeben.
auch postversand möglich.
10.8.06 23:01


nachdenken über das tagträumen.
zurückerinnern. -als ich ein teenie von 16 jahren war, was habe ich da nicht geträumt.. verknallt in den besten freund, unglücklich und doch seelig und immer in gedanken. jeden freien augenblick mit dem herzen in den wolken und den kopf voller mädchenspinnereien. ganze dialoge vorgestellt, situationen ausgemalt, alles detailreich geplant..
was ist daraus geworden? mir wird erst jetzt so richtig bewusst, dass ich anscheinend irgendwann zwischen damals und jetzt aufgewacht sein musste. der alltag hat wohl angefangen, an mir zu rütteln. der schicksalszufall hat mir die ein oder andere watschn gegeben, so muss es gewesen sein. der nordwind hat mich zerzaust und vor lauter haare kämmen und glitzerspangerl zusammenklauben habe ich gar nicht gemerkt, dass etwas fehlte. wie unachtsam von mir.

das ist der schlüssel zu somanchem hintertürchen, das spüre ich. es wird zeit, wieder ein wenig in den himmel zu sehen. bedeutungsschwangere worte zu den sternen zu flüstern und auf stimmen zu hören, die tief drin, leise, etwas sagen.
tagträumen.
tagträumen.
das ist die lösung. zumindest ein teil davon.
(danke, s, dass du mich drauf gebracht hast.)
14.8.06 15:28


im donauplex vor einem feiertag ist die hölle sowas von los, oidah..
aus dem aufzug kommen zwei solariumgetoastete nachtschichtbabes mit streifenshirts im partnerlook. man ist froh, einen leeren aufzug für sich allein zu haben. die freude verfliegt relativ schnell. so schnell, wie sich die aufzugtür hinter einem schließt und man 4 stockwerke lang die beliebte d&g-parfumkreation aus der letzten saison atmet.
(heast, wos haast d&g?)
15.8.06 14:16


..gar nicht gewusst, dass soviele prols mein blog lesen. (oh mist.)

danke vielmals für die mithilfe zur aufklärung des krimis: what the hell is d&g.
haha, ihr trottel. glaubt ihr echt, ich wüsste nicht, was d&g bedeutet? haltet ihr mich wirklich für so von hinterm mond? ich kann sogar die logos von gucci und chanel auseinanderhalten. da schaut ihr, hah? und ich erkenn sofort eine billige fake-fendi, wenn ich sie auch nur 100m gegen den wind rieche!!
seht es ein, ihr polosport-milchmädchen: ihr habt längst ausgespielt.
denn ich bin eine diva. (bauchreinbrustrausnasehoch!)
16.8.06 21:33


ein herz, ein herz! ruft er. gebt mir ein herz! auf ihrem gesicht toben sonnenstürme und brennen krater in das unschuldige, weiße fleisch. ein herz, ein reines herz. ein klarer bergsee aus makelloser schönheit. kühl, unberührt, verhalten. ruhig, stumm und wartend. den kopf gesenkt, umhüllt von einem hauch silbernen tülls, schwebend über der wasseroberfläche. es brennt. der tüll kräuselt sich atemlos, kaum dass das feuer es berührt, silbergraue ascheflocken fallen auf den spiegelglatten see, sie bleibt ruhig, den kopf gesenkt, ihr haar brennt nicht. ein reines herz! ein schönes herz!
als die nacht heranbricht, öffnet sie die augen, lässt ihren blick durch die dunkelheit wandern. sie hört ihn aus der ferne rufen: gebt mir ein herz! ein schönes herz! mit einer silberblauen klinge macht sie einen präzisen schnitt. er ist glatt und sauber, von unten bis nach oben, zwischen die augen verläuft er, eine rote linie, es fließt kein blut. sie öffnet sich, stülpt das innere nach außen, rot und dampfend in der kühlen, stummen nachtluft. nach außen gekehrt, das herz liegt frei, es ist schön. das herz, ein kleines herz von zierlicher gestalt und eleganter form. adern umschlingen es wie ranken und es schlägt im takt, in einem monotonen takt, ein makelloses herz.
der morgen graut, silberviolett.
18.8.06 16:13


aufs klo gehen und die seele rauscheißen. nur, damit das dreckige stück endlich rausgeht aus mir.
23.8.06 23:56


menschen verzweifeln an regentropfen.

solange deine tasten keine mulden, um nicht zu sagen löcher haben, hast du nicht geschrieben. die sterntaste löst sich immer wieder aus ihrer verankerung - nein, ich weiß nicht, woher das kommt. ich benutze die sterntaste nicht so oft, als dass sie kaputtgehen würde. sie ist noch nicht einmal blank polliert. an der linken vorderen kante zeichnet sich schon das graue plastik unter der silberlackierung ab. das touchpad sieht aus, als hätte sich eine alte hexe darauf übergeben. schreiben, um gelesen zu werden.
deine gedanken, so öffentlich präsentiert!
ich fühle mich nicht einmal nackt deswegen. eine kranke art von hirnexhibitionismus (weiß der teufel, wie man das schreibt) - nein, ist es nicht. würd aber gefallen, ich weiß. eigentlich fühle ich mich schon etwas unwohl dabei, augenaufschlag, schmollmund. wieder ein herz verbraucht, leck mich.
eine mappe mit einem bunten satinschal um die schulter gehängt, das lässt mich so bohemian aussehen. pinselbox in der handtasche ist wie sexy unterwäsche tragen. das solltest du auch mal machen. plötzlich bist du viel besser, als alle anderen, du hast das dritte auge, den siebten sinn, die elfte magische brustwarze in gold gefasst, die scheppert. holst dir in gedanken im aufzug einen runter, oder dem nachbarn.

in der ubahnstation stephansplatz stinkt es nicht, weil ein penner in die ecke gepisst hat, nein! es liegt an einem biologisch was weiß ich baustoff, den man verwendet hat, damit der boden unter dem stephansdom nicht absackt.
wieder was gelernt.
31.8.06 21:51





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