today is
 



today is
  Startseite
  Über...
  Archiv

 

http://myblog.de/annye

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
ich gehe auf die straße hinaus und staune - wo kommen alle menschen her? da sind so viele menschen auf den straßen. alle laufen sie geschäftig auf den gehsteigen und fahren in autos. da wird es warm in der stadt und auf einmal sind sie alle da. und dann bemerke ich die häuser. ich habe das gefühl, die häuser zum ersten mal zu sehen. die stadt besteht aus häusern und diese sind vollgestopft mit menschen. wenn es warm ist, kommen die menschen aus den häusern und gehen auf den gehsteigen und fahren mit den autos. wird es dunkel, gehen die menschen wieder in die häuser zurück; die häuser stehen dicht an dicht, die wohnungen der menschen stapeln sich in den hohen häusern aufeinander, und da gehen sie alle hinein. sie steigen stiegen nach oben, in den häusern, und benutzen gänge, um zu ihren wohnungen zu kommen. das alles kann man von den straßen aus nicht sehen. durch die fenster in den häusern sieht man selten einen menschen, nur die häuser selbst sieht man. wunderlich ist es, wenn ein mensch am fenster steht und auf die straße sieht. wunderlich ist es, wenn alle menschen aus den häusern kommen, wenn es warm wird. wunderlich und seltsam fesselnd ist die stadt.
1.4.07 23:04


es gibt in unserer sprache kein wort für ein mittel von 'leben' und 'tod'. so wie es für 'weiß' und 'schwarz' das mittel 'grau' gibt.

(inspiriert von 'the fountain'. starker film.)
4.4.07 14:59


uuuuuuuuuuuuuuuhhhhh,
i want to make it
real, hot,
with real drugs.
the real stuff.
come on, oh.

yeeeeeeeeeeeeaaaahhh, my baby boy,
give it hot!
make love!
don't give it up now, ooooh.
4.4.07 23:42


nach dem aufstehen fühle ich mich, als hätte ich etwas verpasst.
vor dem frühstück breche ich fast zusammen.
am tag kann ich nicht produktiv sein.
ich verschiebe vieles auf den nachmittag.
am abend habe ich hunger.
wenn die nacht hereinbricht, kommt die sehnsucht.
kurz vor dem einschlafen habe ich die besten ideen.
kurz vor dem erwachen habe ich die irrsinnigsten träume.
nach dem aufstehen fühle ich mich, als hätte ich etwas verpasst.
14.4.07 00:55


vorletzte nacht geträumt von:

ich war eine pflanze. er war ein untergrund-freiheitskämpfer, der sich durch das kanalisationsnetz der stadt bewegte. man nannte ihn den gefüchteten abwasser-attentäter. wir hatten ein versteck, eine dunkle kleine wohnung. ein bett stand darin, ein tisch und ein sessel. die wände waren aus bloßem backstein. er hatte den boden fast gänzlich herausgerissen, sodass nur mehr wenige balken den raum vom darunter fließenden wasser trennten. es war dunkel und feucht.
er brachte einen sack voll lehm und sand, schüttete ihn auf seinem bett aus und setzte mich behutsam darauf. 'du kannst deine wurzeln hier ausbreiten', sagte er. ich grub mich tief hinein. ich war so glücklich und dankbar, dass ich überschwenglich zu wachsen begann. entlang der wände spannte ich meine äste, an den bodenbalken entlang. ich bildete zarte, weiß-gelbe blüten und schenkte sie ihm. liebkoste sein gesicht mit meinen blättern. ich fühlte eine unheimliche kraft durch meinen körper fließen. jetzt, da ich so genährt und stark war, konnte ich ihm eine große hilfe sein.
ich umschlang ihn mit meinen astarmen und schmiegte mich an seinen rücken. 'ich liebe dich', flüsterte ich in sein ohr. 'ich liebe dich.' er drehte sich zu mir um und sah mich an, als wären wir uns das erste mal begegnet. 'erkennst du mich denn nicht?', fragte ich. 'ich bin die mutter erde.' er erschrak, sah mich weiter an, ohne ein wort zu sagen. so standen wir uns eine weile schweigend gegenüber. doch bald schon wich der schrecken aus seinem blick und zeigte wieder die gleiche warmherzige milde, die ich von ihm gewohnt war.
16.4.07 15:24


hey, warum eigentlich so ernsthaft?

so, wie war das jetzt mit dem käse? erklär ich heut dem r, wie man sich als käse fühlt: 'könnt ja auch ne kartoffel sein. ein ding einfach, ohne großartige bedeutung, das rumliegt und nichts tut, als darauf zu warten, gegessen zu werden oder zu verderben..'
ich spechtle außerdem in fremden blogs und finde die anderen blogs irgendwie so voll frisch und voller elan und kunst. und heißen tun sie auch schon cooler: lifejournal, nämlich. und nicht so: blog. my blog. blong klong.

hey, aber warum so ernsthaft. betrink dich mal wieder und shake dich an einer nachtschichtstange weg zu 50cent! komm schon!
16.4.07 23:18


j: hier sind noch die aufnahmen, die du haben wolltest.
s: danke.
j: ich gehe dann. ist spät. zieh mir noch musik rein.
s: okay. dann.
j: gute nacht, charley.
s: gute nacht, maus.
j: was ist eine maus?
s: da gab es ein kleines nagetier, drittes zeitalter. war oftmals schmarotzer, überträger von krankheiten, eine plage. scharfe, hervorstehende zähne, winzige knopfaugen, scharfe krallen, dichtes braunes fell. ernährte sich von ziemlich allem, das es fand. ausgerottet.
j: und warum sagst du es zu mir?
s: es war.. 'niedlich'.
j: gute nacht.
18.4.07 00:52


die sonne ist nun weg, das wetter wird schlechter, es bleibt zwar dennoch warm, aber da braut sich was zusammen. es kommt die zeit der sommergewitter, es kommt die zeit der großen stürme, pass auf dorothy, tückisch sind die launen des himmels. da hinten wird es schwarz, da wendet sich ein wind, stille lähmt die geladene luft. verheißungsvoll beugt sich ein wolkenberg fast bis an die spitzen der kornähren herab und flüstert: kein entkommen, kein entrinnen, kein verwehren.
24.4.07 14:14


ja ich weiß, ja ich weiß.
ja ich weiß, ja ich weiß.
sag mir jetzt, wie du heißt.
zeig mir jetzt, was du meinst.
lauf so lang, bis du schreist.
alles hat seinen preis.
alles hat seinen preis,
auch der kleinste beweis.
30.4.07 00:09


ich schreck mich über meine eigenen beine. so ein glastisch ist nichts für schwache nerven.
30.4.07 12:37





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung