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letzte nacht geträumt von:

ich bin unterwegs nach hause um mich umzuziehen und den a zu suchen. ich treffe f und seine kumpels. es ist so dunkel, man kann kaum etwas sehen. wir stehen in einer gruppe und besprechen ein treffen. plötzlich merke ich, wie eine spinne mich mit einem netz umwickelt hat. die kumpels wickeln mich wieder aus.

-szenenwechsel-

ich schreibe für den a. es sind kleine kollumnen oder interviews. ich schreibe eine novelle aus 3 traurigkeiten. was eine novelle ist, weiß ich nicht.

-szenenwechsel-

f und ich fahren mit dem bus. meine brust ist entblößt und f ist begeistert davon. wir fahren an einer türkischen hochzeitsfeier vorbei und die menschen sind geschockt, weil ich nackt bin. ich behaupte, es sei eine tradition eines asiatischen inselvolkes und heute wäre der 'tag der freiheit'. die menschen verstehen das. f schmiegt sich an meinen rücken. ich bin unsicher, lasse es aber geschehen.

-szenenwechsel-

der a und ich sitzen hoch oben, an einem vorsprung an der fassade eines großen häuserblocks. am horizont geht die sonne unter, es sieht schön aus. ich erzähle ihm, dass ich davon träume, für ihn zu schreiben. von der novelle aus 3 traurigkeiten. er ist ständig mit irgendetwas beschäftigt, ordnet blätter, blöcke. dann sagt er: das ist immer anders, wenn man in eine öffnung sieht. wir sehen gemeinsam zum horizont. er schmiegt sich an meinen rücken, wir fassen uns an den händen und kitzeln einander. er ist heiß, er glüht richtig.

-szenenwechsel-

ich bin in einem kleinen raum und es wird die flut kommen. eine welle, die alles überschwemmt. leute scharren sich um mich, wir warten gespannt. dann kommt das wasser und es hebt den raum hoch und spült ihn weg. uns bleibt luft zum atmen, aber wir treiben dahin. ich habe keine angst, das wasser ist angenehm. auf unserer wilden fahrt auf der welle sammeln wir immer mehr leute ein, wir kommen weit ins landesinnere. die fahrt endet in einem großen schwimmbecken, in das wir hineinpurzeln. das gewicht zieht die ganze zelle weit unter wasser. erst am grund befreie ich mich und tauche auf. ich fühle mich gut.

-szenenwechsel-

wie erklärt man einem dschungelpiloten, was ein huhn und was ein ei ist? ich hänge hoch im himmel in einem winzigen, hubschrauberähnlichen ding, weit unter mir rauscht der dschungel hinweg. wir suchen etwas, aber wir finden nur gemüse und ein paar sweatshirts. der pilot macht ein waghalsiges manöver und ich schreie. kralle mich fest, um nicht zu fallen. er setzt zur landung an, der erste versuch misglückt, beim zweiten klappt es. ich bin erleichtert, am boden zu sein. die ausbeute ergibt eine gemüsesuppe.
9.5.07 14:22


wir halten viel zu oft die luft an. unsere körper verkrampfen um unsere ängstliche mitte und die welt, die wir atmen, wird immer kleiner und kleiner. raum für einen erfüllten, tiefen atemzug bleibt nicht. wir vergessen uns.

bist du schon einmal in panik geraten, weil du draufgekommen bist, dass der einzige muskel, den du einfach nicht entspannen kannst, dein herz ist?
11.5.07 18:08


björk,

du bist eine göttin.
und ich metzle jeden nieder, der anderer meinung ist.
15.5.07 13:54


leidenschaft,

halt mich.
fließen wir ineinander, heute. stoßen wir in den himmel. haben wir die geduld, ertragen wir den zeitraffer. fressen wir aus der seele, schweben wir, gleiten wir, verlieben, lieren, lassen wir den raum und geben wir uns unmittelbarkeit, nach der wir schreien. wir sind getrieben, wir sind das fleisch, unsere gedanken sind das fleisch, unsere augen voller dampf und alles quillt auf und presst sich an die haut. wir verstecken, siegeln, siegen. wir verleben, stehen. halt mich. ich gebe dir was du brauchst, du gibst mir, was ich brauche. ich, die dunkelheit und die hitze. du, den platz und das wasser. ich spreche deinen namen leise, ich tue, als würde ich dich nicht sehen. lauf nicht. halt mich. und heute - heute, in der jungen, neugeborenen dunkelheit des sommers erwachen wir und erleben, erbrechen aus kahlem sediment. winden wir uns aneinander hoch. ich halte dich auch. wir brauchen das licht nicht, so wie es uns nicht braucht. nur
20.5.07 22:25


ich liege auf einer bahre im bus. niemand sonst ist da, der fahrer fährt. ich bin nackt, ich hänge auf einer bahre liegend unter den neonröhren in der decke, es schaukelt. das licht ist kalt, es scheint auf meinen körper. nichts bleibt verborgen, es ist kalt, hell. ich nehme mich wahr, ich kenne meinen weg. ich sehe, was da ist.
erinnerung -
ich liege auf einer bahre im boot. der fahrer fährt, es ist dunkel und schaukelt sehr. der wind geht und es ist kalt. mein knie schmerzt bei jedem wellenschlag. wo bin ich? ich kenne meinen weg nicht, mein ziel nicht. wenn es hart auf hart kommt, wenn es schlag auf schlag geht, vergessen wir unseren körper. vergessen uns, spüren nicht voraus, denken nicht nach, was gerade passiert. es passiert.
23.5.07 01:38


letzte nacht geträumt von:

fiona swarovski schlitzt sich die pulsadern auf. die blöde kuh greift sich richtig mit der anderen hand in den schnitt, damit das blut besser rausrinnt. dann wird sie ohnmächtig und ich halt das gelenk, halt die wunde zusammen, damit nichts mehr rauskommt.

was für eine sauerei.
24.5.07 00:45


na na nana na nana
na na nana na na
gettin jiggy with it

(repeat 3x)
27.5.07 21:15





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