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letzte nacht geträumt von:

ich war im outback australiens und musste am nächsten tag nach europa zurückfliegen. ich ging die treppen im haus hinunter, zu meinem vater, um ihn zu bitten, mich morgen ganz früh schon nach sydney zu bringen, damit ich den tag lang noch am strand sitzen konnte, um aufs meer zu schauen. ich fand meinen vater aber nicht, dafür lagen auf seinem schreibtisch seekarten und ein routenplan für die nacht und den kommenden tag. er würde mit seinem frachtschiff in see stechen und die küste entlangfahren. ich beschloss, mich auf dem deck des schiffes zu verstecken. es war wie ein bett und ich verkroch mich zwischen decken und polstern. das schiff fuhr los und ich genoss es, auf dem meer zu sein. die lichter der nacht spiegelten sich auf der oberfläche.
nach einiger zeit kamen wir an eine meerenge und trafen auf ein kleines boot mit einigen insassen, die um hilfe schrien. mein vater stürzte hin, die leute schrien vor schrecken und schmerzen. sie kamen aus dem dschungel und waren von würmern befallen, die in ihre körper krochen und sie von innen auffraßen. mein vater versuchte, die würmer aus den menschen herauszuholen, die ganze besatzung des schiffes half dabei. sie griffen mit ihren bloßen händen in die körper und schaufelten die würmer heraus, aber es kamen mehr und mehr würmer wie aus dem nichts. die leute schrien furchtbar. mein vater rief: wir brauchen reines blut! da kam ich aus meinem versteck und träufelte einen tropfen meines blutes auf einen der männer. der tropfen sickerte in seine haut, eine veränderung setzte ein und er wurde geheilt. sofort verteilte ich tropfen meines blutes auf den übrigen kranken, die würmer verschwanden. mein vater war sehr verwundert, als er mich sah, aber wir alle waren froh über den guten ausgang.
9.6.07 19:16


danke, sommer, ich liebe dich.

für doppelten espresso mit milch, für sommerdonner, für große zähe tropfen, für bright eyes am fensterbrett. for all the simple life, that makes my heart relax.
10.6.07 15:46


pralinenschachtel des monats:

das leben ist wie der sommer. ohne gewitter machts nur halbsoviel spaß.
13.6.07 23:37


einen gruß an den rabenschwarzen verfolger meiner träume, und auch an die jenigen, die meinen reiseberichten regelmäßig lauschen. es tut gut, euch bei mir zu wissen. vielen dank.


letzte nacht geträumt von:

der mann, mit dem mich eine beziehung verband, und ich, waren unterwegs an einen ort, an dem wir fortan zusammen leben wollten. die ganze strecke fuhren und gingen wir durch eine gespenstische dämmerung. wir mussten rechtzeitig ankommen, denn die hochzeitszeremonie war schon für den späteren abend angesetzt und freunde waren eingeladen. davor mussten wir jedoch etwas erledigen. wir schleppten eine kleine holzkiste mit uns, gerade einmal so groß wie ein schuhkarton für stiefel. die kiste war schwer. in ihr lagen, nebeneinander hineingequetscht zwei leichen seiner früheren frauen. halbe torsi, mit hals, aber ohne kopf, mit schultern, aber ohne arme, der bauch fehlte auch. wir mussten sie zum krematorium bringen - praktisch, es war direkt angrenzend an das standesamt. ich empfand ein drückendes, wortloses gefühl beim schleppen der kiste. sie war etwas modrig, von braun-grüner färbung. die torsi sahen merkwürdig aus. mit blauem ton, grünen und braunen flecken, als wären sie im wald gelegen. ich wusste, ohne sie anzufasen, dass sie kalt waren. kalte teile von körpern, die herzen waren noch darin, lungen. die schnittstellen dunkelrot, keine glatten schnitte, mit bedacht geführt aber etwas fasrig. ein alter mann wartete beim krematorium, er führte mich hinein, ich ging den letzten weg allein, warum weiß ich nicht, vielleicht, um ihm etwas zu ersparen. als ich die kiste in die brennkammer legte, sprach ich ein kurzes gebet. aber für wen genau, weiß ich nicht mehr. für die frauen, vielleicht auch für ihn, und für mich.
die darauffolgende hochzeit verlief still, die freunde feierten ausgelassen mit uns. aber wir verließen die gesellschaft früh und hingen schweigend nach hause.
15.6.07 14:56


MAHLZEIT!

ich habe so viel zu sagen, aber keine lust mehr, zu sprechen.
heute ist samstag und ich rede wieder einmal mit mir selbst. ich habe keine lust, fortzugehen. ich könnte auch nicht sagen, dass ich mit menschen reden will. gespräche sind nicht mehr das, was sie waren. bei genauerer überlegung - wann hatte ich, oder wann hattest du, lieber leser, ein wirklich gutes gespräch? eine entspannte ehrlichkeit, aufrichtig ohne schnörkel und halbweisheiten. im grunde geht es doch nur darum, sich zu profilieren. menschen führen gespräche, um sich dem gegenüber als sexualpartner anzubieten, oder, um sich einen höheren platz in einer unbewussten rangordnung zu erkämpfen. standsrdsprüche fallen, der witz und der charme sprüht, alles ist künstlich, sogar die lacher, die gestik, die mimik, mit jedem zweiten gedanken à la 'war ich gut?'. ich bin dessen müde. wirklich. es macht mir keinen spaß mehr. mir machen auch die abgelutschten kennenlern-geht-da-was-spielchen keinen spaß mehr. es war mal ein netter zeitvertreib, aber wo geht die zeit hin? ich merke, ich verschwende so viel zeit damit, nicht ich selbst zu sein und das macht mich krank. ich verkrampfe in einer monotonen unzufriedenheit, einer mischung aus einsamkeit, ärger, frust und langeweile und bin mir voll bewusst, dass ich selbst schuld daran bin. beinahe jeden abend sitze ich vor dem computer, führe smaltalk mit fremden menschen, die mir bei näherer betrachtung nichts bedeuten. und von denen, die mir etwas bedeuten, werde ich eigentlich permanent enttäuscht. meine erwartungen schrauben sich hoch ins nichts. ich liege am boden, in einer wolke unmerklicher verwesung, und warte, dass wunder vom himmel fallen. das ist wirklich so, und ich schäme mich vor mir selbst.
ich habe so viel zu sagen, aber alles erscheint mir so wunderlich. obwohl meine gedanken auf meinem eigenen mist wachsen, kommen sie mir vor, wie fremdkörper, und das nur, weil ich mich mir selbst entfremde. ich gebe zu, ich wollte nie ein wunderlicher mensch sein. ich habe normalität angestrebt, so gut es eben ging. aber es reicht jetzt wirklich mal. lieber ein glücklicher vollfreak, als ein verkrampfter frustbatzen mit künstlichem zuckerguss.
16.6.07 17:05


für wasserglasphilosophen:

will ich lebend leben oder sterbend leben?
will ich lebend sterben oder sterbend sterben?
16.6.07 19:18


man hackt sich in mein wlan ein und telefoniert damit nach bollywood. hab ich zumindest geträumt.
21.6.07 16:31


es stellte sich die frage nach dem soundtrack dieses sommers.
vielleicht wird es ja wieder der hier: CLICK

on an island in the sun, we'll be playin' and havin' fun,
and it makes me feel so fine i can't controll my brain.

heap-heap!
25.6.07 15:36





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