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ja das war lustig.
gestern geträumt von c, der kommt vorbei wegen ... was weiß ich, ist auch unwichtig. in seinem auto und der freundin und zwei kindern. und er hat ausgesehen wie der ärgste prolet. mit halb aufgeknöpftem hemd und goldketten mit kreuzen und herzen dran und einen riesigen diamantenbesetzten ohrring hatte er, igitt. so welche kann man bei eduscho kaufen. die ohrringe. würd ich nie machen. schräger traum.
2.8.07 02:15


jetzt weiß ich es wieder, ich habe von zierfischen geträumt. sie wären beim umzug fast gestorben. man hat sie einzeln in feuchte tücher eingewickelt und in einer kleinen kartonschachtel verstaut. als ich das entdeckte, überfiel mich eine so unbändige trauer über das leiden der tiere und so eine wut über den, der das hatte tun können, dass ich schrecklich weinen musste. ich holte die fische vorsichtig aus der schachtel, wickelte sie aus und ließ sie in gläser und schüsseln mit wasser gleiten. ich drückte ihre leiber vorsichtig zusammen, mit daumen und zeigefinger, damit das wasser in sie hineinging. darauf erwachten welche zaghaft zum leben, andere blieben unbeweglich und waren verloren. die ganz kleinen roten, die ganz unten in der schachtel gelegen hatten, erholten sich schneller. die größeren, schillernd blauen, die ich noch im alten aquaruim ganz ohne wasser fand, bewegten auch noch die flossen - gott sei dank. die ganze zeit musste ich heulen, die ohnmächtige trauer zerriss mich fast, aber so ist das in träumen immer.

und dann war ich auf einem gebäude, hoch oben auf einem schmalen steingiebel ging ich auf und ab, ganz an der kante, und trat mit meinen füßen kleine behälter kaputt, woraufhin sich glitzernder bunter flitter in der luft verteilte. unter mir standen unzählig viele menschen und schwenkten fahnen und plakate. und sie schrien und jubelten. aus den sirenenlautsprechern tönte laute wahlkampfsiegesmusik und ich, die siegerin, ließ mich vom volk feiern. dann kamen meine parteikollegen und holten mich ab. zuerst wollte ich noch den aufzug nach unten nehmen, aber der bestand nur aus einem wackeligen metallkäfig und schwankte und knarrte. wir liefen also eine dunkle wendeltreppe hinab, und als ich da so laufe, merke ich, dass ich in eine andere dimension wechsle und alles um mich herum zwar genauso bleibt, sich aber doch gravierend verändert, und das nicht zum guten. vor dem hinaustreten auf die straße ziehe ich meine freundin beiseite und sage: 'pass auf, gerade hat sich alles verändert. es ist nichts mehr, wie es war. halt dich an mich.' und wir kommen aus dem gebäude und tatsächlich ist alles anders, die menschen tragen kleidung wie vor 50 jahren, als wäre die zeitebene auch verschoben worden.wir wissen nicht, wem wir trauen können und verstecken uns in einem dunklen hauseingang, um einen plan zu machen. bald aber geraten wir ins geschehen, in das leben dieser dimension und finden uns zurecht, auch wenn unter schwierigkeiten. ich treffe die freundin dann wieder, sie trägt angepasste kleidung und tut, als würde sie mich nicht kennen. dann wache ich auf.
5.8.07 22:08


wir wollten zusammen ein buch schreiben, aber wir machen es nicht, sowas machen nur verliebte. zusammen ein buch schreiben. uns verbindet nichts mehr, außer einem ausgebleichten eyelinerstrich auf einem betonpfosten. und augen, die sehen und einen mund, der spricht.

ich fand ein blatt mit lauter knitter drin und ganz klein geschrieben, nachrichten von dir. zum aufheben waren die gedacht.
mit wem rede ich überhaupt.

retroliebe.
9.8.07 19:22


jay durchwühlt in dunklen, mondlosen nächten kates hausmüll. magere ausbeute: ein zerbrochener hornkamm, zwei leere bierdosen, angekokste taschentücher, unmengen an käserinde, aber kein pete. nichtmal eine zerrissene gitarrensaite. ein hund fängt an zu bellen, das licht in kates schlafzimmer geht an. jay versteckt ihre fundstücke unter dem dunklen regenmantel und macht sich auf leisen sohlen davon.
10.8.07 19:20


schon wieder geht mir eine zimmerpflanze ein. ein rank-zierjasmin. mit schönen, dunkelgrünen blättern und kleinen weißen, nach vanille duftenden blüten. die blüten sind schon nach wenigen tagen, die die pflanze in meiner obhut verbracht hatte, eingetrocknet. werden schon neue kommen.. kamen keine neuen. dafür fing sie irgendwann an, lange jungtriebe zu bilden und wie wild an meinen jallousien raufzuranken. wahrscheinlich wollte sie fliehen. meine zimmerpflanzen fliehen vor mir!! ich ließ mir nichts anmerken, pflegte die pflanze mit gutem gewissen, aber ohne wissen.. ich hab keine ahnung von pflanzen. gieß ich sie zu wenig? zu viel? ist nicht jede pflanze anders? leider bietet einem ikea keine detaillierten pflegeanweisungen. außer, daran kann ich mich noch dunkel erinnern, da stand: verträgt viel sonne. verträgt sie auch wenig sonne? ich lebe wie ein dracula, trotzdem liebe ich pflanzen. leider lieben pflanzen keine melancholisch-romantische stimmung mit viel kerzenlicht und bunten glühlämpchen. ich weiß das natürlich, aber wie bei einer jeden mehr oder weniger normalen beziehung spart man gewisse defizite einfach aus und versucht dafür, sie mit etwas anderem auszugleichen. ich redete also fleißig mit meinem geliebten zierjasmin und hauchte ihm viel von meinem kohlendioxid entgegen. ob das eine oder das andere schließlich dazu führte, dass das arme ding es aufgab, flüchten zu wollen.. sie hat resigniert. das satte dunkelgrün wandelt sich in ein mischbraungelb und einzelne blätter zerfallen schon zu staub, wenn man sie nur berührt. was kann ich tun? ich habe die braunen blätter abgenommen, die vertrockneten triebe entsorgt. sie sieht sehr kahl aus. sie wird sterben. ich werde sie nicht retten können, wie oft habe ich schon versucht, diese problemfälle aus 'ikea' wenigstens ein jahr lang zu behalten, habe mir immer eingeredet: bei mir überwindest du deine übergezüchtetheit, mit meiner liebe, mit meinem guten zureden, mit meinem mehr oder weniger gießen.. ich tue alles... aber bitte bleib..!! bleib wach.. es liegt wahrscheinlich an mir. ich kann keine pflanzen retten. ich kann keine männer retten. ich weiß nicht.. mehr gießen? weniger gießen?...

das macht mich trauriger, als es vielleicht den anschein hat.
11.8.07 15:41


ich möchte dir so vieles sagen. das spektrum reicht von 'ich möchte dich umarmen' über 'du bist so ein komischer mensch' bis hin zu 'am liebsten würde ich dir den hals umdrehen'.
11.8.07 19:23


wishing, there was war in me

ich friere wie eine gelse im november. ich könnte mir weintraubenstengel in die nase schieben, bis sie sich in allen nebenhöhlen verzweigt haben. ich könnte etwas kaputtmachen, es fotografieren und es kunst nennen. mir ist langweilig. ich wünschte, jemand würde kommen und mir nicht egal sein. mir eine muse sein und ein schauriger schrecken in den nebenhöhlen. ich wünschte, ich könnte reiche menschen sehen, die armen menschen etwas leckeres zu essen kochen. dann wüsste ich, dass es noch etwas gibt, das man gut finden könnte, abgesehen von dem, was man schon hat. ich wünschte, an meinem kopf gäbe es einen schalter, den man umlegen kann und dann passiert etwas. funken sprühen aus den ohren und die nachbarskinder denken, es sei weihnachten. oder man öffnet eine tür, die das gesicht ist, indem man es an der nase fasst, und dann sieht man ins gehirn hinein. kann es herausnehmen und in eine saftpresse tun und es entsteht ein bunter farbensaft. wenn man davon trinkt, wachsen einem eselsohren oder man wird geschmeidig, wie eine schlange und kann tausend sprachen sprechen, am besten chinesisch. und aus dem trockenen saftpressenrückstand kommt bunter rauch, wenn man ihn anzündet und er bedeckt den himmel und macht eine ganz tolle show mit kunst und musik und sowas wie oper und pop in einem. ich wünschte, ich wäre ein megaphon. ich stehe da, auf allen vieren, auf einem öffentlichen platz, auf einem podest. und leute kommen an meinen arsch und murmeln etwas hinein und aus meinem mund schreie ich dann das megaverstärkte etwas der leute, die zu meinem arsch sprechen. und alle finden es kunst. und dann kommt einer, der setzt sich am rande von meinem podest und hört mir den ganzen tag zu. und am abend fährt er mich nach hause, wo essen auf mich wartet und etwas, das man sich im fernsehen anschauen kann, während man zu zweit auf dem teppich herumkugelt. es kommt mir vor, als würde jetzt gerade ein punkt sein, der wie eine schwelle ist und ich bin gerade die, die drübergeht. und auf der anderen seite ist man dann wunderlich und keiner versteht einen, und natürlich gibt es kein zurück, ohne fette bearbeitungsgebühren zahlen zu müssen. dann fängt man an, menschen zu hassen, man fängt an, sich selbst zu hassen oder übermäßig zu lieben. man zieht sich zurück und verbringt tage damit, sich etwas in die nase zu schieben. irgendwann finden sie einen dann, völlig verwahrlost und halb mit erde bedeckt, inmitten eines berges von unsinnigem zeug, was einmal eine wohnung war. und sie schleppen einen zum arzt und sägen die rebstöcke ab, die einem aus den ohren wachsen. und dann kommt die resozialisierung. und das wäre dann vielleicht dramatisch. aber noch ist alles sehr langweilig und das mit den weintrauben ercheint mir doch eher sinnlos.

was?
13.8.07 17:19


ich bin in einem wagon der u3, aber irgendetwas stimmt nicht. er erhebt sich in die luft und kracht dann in eine station der u4, in die bald ein zug einfahren wird, also klettern wir alle schnell heraus und bringen uns in sicherheit. mit mir sind fremde, aber auch bekannte von mir. wir steigen eine schmale blau lackierte metallleiter hinunter zu einem schacht, von dort aus einen abhang hinauf in ein haus hinein. ich gehe als letzte, und als ich oben ankomme, finde ich mich in einem großen dunklen raum mit niedriger decke. alles ist ein bisschen feucht und modrig. an einer wand, halb stehend halb liegend, eine gruppe eingeborener. meine leute haben sie anscheinend schon überwältigt, denn einige der eingeborenen rühren sich kaum und andere bluten. einer wirft ein messer nach mir, ich fange es mit meiner rechten hand und steche ihm als gegenwehr eine plastikgabel ins auge. das messer ist nun ein holzsplitter, der in meiner hand steckt, er ist mit gift getränkt, aber ich ziehe ihn heraus und fühle keinen schmerz. dann sehe ich mich um und erschrecke. im raum auf dem boden verteilt liegen lauter halb verrottete menschenschädel, dazwischen moos, schleim, haufenweise maden. außerdem scheinen sich die leute, die mit mir kamen, zu verändern. sie beginnen, sich anzupassen und sich auf einen längeren aufenthalt in diesem haus einzustellen. ich versuche, einen ausgang zu finden, gehe den raum ab, aber alle türen sind verschlossen. georg, ein freund, unterstützt mich dabei. die eingeborenengruppe wird nervös, ich merke, dass die zeit drängt und schlage eine scheibe einer großen fensterfront ein, die in einen innenhof hinausgeht. im innenhof regnet es in strömen. ich klettere aus dem eingeschlagenen fenster und sehe hinauf. da! ganz oben steht ein fenter offen, dort geht es wahrscheinlich aufs dach. ich sage georg, er solle hinaufklettern und hilfe holen, aber er benimmt sich auf einmal ganz merkwürdig und versucht, mich von meinem plan abzubringen. jetzt bin ich also auf mich allein gestellt. ich klettere die glitschige fensterfront hinauf und bin erstaunt, wie mühelos es geht. der regen schlägt mir entgegen und durchnässt mich, aber schon bin ich oben und zwänge mich durch das offene fenster. jetzt bin ich am dach, muss aufpassen, nicht hinunter zu fallen, denn der giebelvorsprung ist sehr schmal. ich taste mich vor bis zum nächsten haus, klopfe an alle fenster, aber niemand macht mir auf. einmal glaube ich kurz, eine stimme zu hören, rufe um hilfe, nichts. in der zwischenzeit regt sich unter mir die brut des bösen. sie haben gemerkt, dass ich fliehen möchte und rufen zu mir hinauf: 'du kleine weiße schlampe, wir kriegen dich!' es gibt also keinen ausweg von diesem dach als den weg zurück nach unten. vielleicht könnte ich durch den ubahnschacht wieder in die freiheit gelangen, aber dann müsste ich an den zombies vorbei, die zwar unbewaffnet sind, aber doch in großer zahl. ich bleibe also neben dem fenster, durch das ich aufs dach gekommen bin, sitzen und überlege. beobachte den himmel, ob nicht jemand vorbeifliegt. auf einmal streckt sich einer der zombies durch das fenster, mit den armen voraus 'kleine weiße schlampe, wo bist du, ggrrooaahh!!' ich packe ihn an den armen und werfe ihn vom dach, er fällt in die tiefe und schlägt unten auf, tot. gut, einer weniger, denke ich. bald kommt der nächste, und ihm ergeht es genauso. mühelos werfe ich die angreifer hinunter. vielleicht werde ich sie auf diese weise los, denke ich. aber zu früh gefreut. der nächste zombie hat es in sich, ganz mutiert und viel geschickter ist er, denn er hat von den leichen derer, die ich nach unten geworfen habe, gegessen. mein vorteil ist, dass ich mich auf dem schmalen dachgiebel schon viel schneller bewegen kann, als er, aber trotzdem bekomme ich angst. er fuchtelt auf mich zu, fletscht die zähne, schreit mich an.. ich laufe weg.. und da geschieht es! die fenster des nachbarhauses öffnen sich und heraus kommt eine gruppe von menschen mit fackeln und waffen, die den zombie angreifen und erlegen. ich bin also gerettet. dann wache ich auf.
20.8.07 13:15





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