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tagtraumsex ist der neue sex.
2.9.07 21:16


meine augen sind so lichtempfindlich, als wollten sie mich zu einem langen schlaf zwingen. ja, morgen, morgen wache ich auf, ohne einen ersten gedanken. aufwachen möchte ich, wie ein gefäß, dass außen schwarz ist und innen weiß. und leer. ich bin so müde. müde, dingen, gedanken, möglichkeiten hinterherzurennen, sie mir im detail vorzustellen, szenen durchzuspielen in meinem kopf, szenen wie aus einem französischen liebesfilm, wie aus einem schüchternen japanischen anime, wie .. wie.. ein regenfall. ich schließe die augen und spüre das haar zwischen meinen fingern, spüre .. denke.. und dann sagst du.. und ich sage darauf.. und wieder spüren, spüren, denken. dazu musik und die energie von weißen flügeln. meine flügel sind jetzt weiß. und ein gefühl von gleichzeitig glück und einem tiefen, langsamen ziehen, das eine sehnsucht ist. und man macht dann die augen auf.. und es ist.. es ist nicht da. und das glück verblasst im selben moment schon, und man spürt das ziehen fast nicht mehr. ein tag, reden, sehen mit lichtempfindlichen augen, essen, ohne recht zu wollen. und immer müder, immer müder zum abend hin. und die letzten gedanken, das augenschließen und spüren, immer weniger, immer kürzer, dann... ein tiefer schlaf. so müde.
3.9.07 23:11


ein herz, geteilt in zwei hälften, eine geb ich dir, die andere dem anderen. moment, aber dann bleibt ja garnichts mehr für mich übrig. verdammt.

als jay i. eines morgens aus unruhigen träumen erwachte, fand sie sich in ihrem bett zu einem ungeheuren ungeziefer verwandelt. ...
4.9.07 17:47


ein alter gemeindebau wurde modernisiert. alle wohnungen bekamen einen balkon, an dem ein wasserkanal vorbeilief. man war gerade eingezogen, da regnete es stark. der strom im kanal schwoll plötzlich an, das wasser war dunkelblau, wie tiefes meerwasser. das sicherheitssystem schaltete sich ein, teile der balkone wurden zur verbreiterung des kanals genutzt, kleine wälle schützten die wohnungen. ich war trotzdem sehr besorgt und ließ das wasser nicht aus den augen. es floss schnell dahin und die lage schien sich zu bessern. aber plötzlich kam es wie aus dem nichts, der pegel stieg rasant und ich wusste, das wasser wird überschwappen. die balkonfenster würden dem enormen druck niemals standhalten. im letzten augenblick verriegelte ich die balkontür, da sah ich das wasser schon über den wall schwappen, in einer gewaltigen, dunkelblauen welle. ich schnappte meine auf dem sofa schlafende großmutter, nahm sie in eine decke gewickelt auf den arm. mit dem anderen krallte ich mir meine mutter und zerrte sie aus der küche. 'wir müssen schnell hier raus!!' noch ein schneller blick zum balkonfenster, da stand das wasser schon und würde jeden augenblick durch die scheiben brechen. ich rief den hund zu mir und rannte aus der wohnung, mit mutter an der hand und großmutter im arm, der hund lief hinterher. die treppen runter und raus aus dem haus. draußén versammelten sich schon einige bewohner, die auch geflohen waren. ich bastelte mir aus einem schnürsenkel eine leine für den hund. da standen wir nun, halb benommen vom schock, nicht wissend, was weiter geschehen wird. aus dem treppenhaus lief das wasser. dann wachte ich auf.
4.9.07 23:02


ich durchlebte das leben eines abenteurers.

als junger mann, das studium gerade abgeschlossen, ließ ich mich auf einer insel nieder und handelte mit zuckerwaren. auf einer schiffsreise geriet ich in einem sturm, mein schiff wurde durch die wellen geschleudert, bis mich ein riesiger blauwal verschluckte. in seinem magen verbrachte ich jahrzehnte, zwischen trümmern und ratten, in völliger dunkelheit, nur durch seine mundöffnung kam selten licht. bis er von einer harpune verletzt wurde und starb. ich befreite mich und gelangte wieder auf meine insel, es hatte sich nichts verändert, nur mein zuckerwarengeschäft war von mafiosis übernommen worden. ich musste aufs festland, nahm ein wasserflugzeug. wir gerieten in einen sturm, ich schaffte es gerade noch, abzuspringen und landete auf einer unbewohnten insel. weitere jahrzehnte vergingen, ich war nun etwa sechzig jahre alt. irgandwann kam ein schiff und nahm mich mit, zurück in die zivilisation. dann wachte ich auf.
5.9.07 19:23


FU CK

mein ganzer schulter- und nackenbereich fühlt sich an wie ein zementklotz.
mein rechter zeigefinger ist taub.
mir ist schwindelig.
meine augen tränen.
mein arsch schmerzt.
meine nerven sind am ende.

wer sudert, wird ned budert.
8.9.07 02:41


alors, on y va, on y va...

ich lasse nur einen augenblick los und alles scheint mir zu entgleiten. da ist einer, der findet das gut. einem anderen muss man plötzlich verzeihen, weil er es nicht besser kann. und dann noch einer, der sagt 'ja?.. och dann doch nein..'. ich also mittendrin. mitten im loslassen und versuchen, nicht zu lange mit dem kopf unter wasser zu tauchen. ich kann die augen nicht öffnen, wenn um mich herum wasser ist. und pornos machen mir auch keinen spaß mehr.
was solls, auf einen schlechten tag folgen zwei gute, wenn die theorie des lebens als paradies auf erden wahr ist.
heute wieder festgestellt, dass man nie genug kontakte zu kriminellen haben kann. hätte ich nämlich ein paar jungs von einer mafia, egal von welcher, hauptsache, sie arbeiten sauber und machen keine lustige scheiße, dann wäre meine nacht wohl gerettet gewesen. mal abgesehen von den mehrkosten, aber was tut man nicht alles für ein bett, das nach jemandem riecht, der nicht man selbst ist.
naja, war wohl nix. und leck mich am arsch, bin ich schlecht drauf. man stelle sich vor, meine seele löst sich aus meinem körper und schlüpft in den von godzilla. ui, na holla die waldfee, da würde einiges zu bruch gehen..
11.9.07 02:02


ich hatte ein paar morde begangen und war auf der flucht. mit meiner unscheinbaren und harmlosen erscheinung war es ein kinderspiel. seelenruhig ging ich an den polizeistreifen vorbei, die zum tatort eilten. die sonne brannte vom himmel und ich wunderte mich noch, warum ich keine sonnenbrille brauchte. ich war in einer kleinen ortschaft, irgendwo im süden. da ging eine schmale straße vorbei, die musste man nehmen, um entweder in eine oder in die andere richtung aus dem ort herauszukommen. ich stieg zu einem fahrer eines kleinen lieferwagens, der mich mitnehmen wollte. wir fuhren. der fahrer wusste, dass ich eine mörderin war, nahm es aber gelassen hin. bald kamen wir an die grenze, von dort an würde es richtung russland gehen. ich entledigte mich bei der rast alter notizzetteln, auf denen telefonnummern und nachrichten standen, die ich nicht mehr brauchte. dass das eine spur sein könnte, störte mich nicht. die polizei würde denken, dass es eine falsche spur sei und ich in die andere richtung aus dem ort gefahren war. bald ging es weiter, die luftfeuchtigkeit stieg.

ich war eine lehrerin, die zum ersten mal eine klasse übernehmen würde. das los entschied über das fach, ich bekam musik. ich hatte ständig etwas im auge und konnte nicht geradeaus sehen, mir liefen tränen über die wangen und ich wusste, das würde keinen guten eindruck machen. mein auftrag war, den schülern ein stück von händel vorzuspielen und es zu diskutieren. beim vorspielen wurden die schüler ganz aufgeregt, begannen lauthals miteinander zu reden, wild zu gestikulieren und als das stück zu ende war, jubelten alle vor begeisterung. ich war erstaunt, welche energien die musik in meinen schülern freigesetzt hatte. dann verließ eines der mädchen die klasse und es entstand ein streit zwischen zwei burschen. sie fingen an sich zu prügeln. ich warf mich dazwischen und weinte und schrie, sie sollten aufhören. dann umarmten wir uns alle.

ich habe immer albträume mit aufzügen.
ich war im 389. stock und stieg in den aufzug, der mich nach unten bringen würde. natürlich gab es ein problem und der aufzug fuhr mal langsam, mal furchtbar schnell, dann raste er zu tief in die kellerstockwerke und flog im nächsten augenblick wieder nach oben. wie durch ein wunder stieg ich letztlich heil im erdgeschoß aus. dort warteten schon andere leute, denn die anderen zwei aufzüge des gebäudes waren ebenfalls defekt. da stand a und wollte wie ich wieder nach oben. ich stieg in einen der aufzüge und rief ihn zu mir. 'komm, wir riskieren es gemeinsam.' ich wollte mit ihm allein fahren und wenn es probleme geben würde, egal, wir wären zusammen. er stieg mit ein und die türen schlossen sich schon, da zwängte sich im letzten augenblick ein dicker, älterer herr zu uns. wir fuhren nach oben und kamen gut an, ohne probleme. dann wachte ich auf.
13.9.07 16:42


irgendwo von draußen in der dunkelheit, irgendwo aus der stille duftet es nach rosen.

küss mich, diese nacht riecht nach rosen.
küss mich, diese nacht riecht nach rosen.
es pfeift ein vogel, küss mich.
küss mich, wenn der vogel pfeift.
15.9.07 01:19


no, we don't stop,

no we won't stop.
heute machen wir durch, heute machen wir es durch, heute ziehen wir an allen strängen,

HOCH DIE HÄNDE!!

heute nacht,
heute nacht
wird der himmel aufgemacht.
und wir schauen hinein...........
und wir seilen uns ab,
mach dein licht an, mach dein licht an,
denn im brunnen dieser stunde werden weisheiten gedacht....

und du gehst mir nicht verloren, nein, du gehst mir nicht verloren,
niemals gehst du mir verloren. ich hab das ende des seils an meinen händen festgebunden.
16.9.07 19:53


i am so very fuckin' most of coolness was es gibt!

...aber jetzt erstmal ausruhen...... ... .. .... a t m e n .... ..
30.9.07 22:27





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