today is
 



today is
  Startseite
  Über...
  Archiv

 

http://myblog.de/annye

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
danke, aber das war mühsam. und es kehrt jetzt das leben wieder in meinen körper zurück, das ist schön und fühlt sich angenehm an. ich fange wieder an, zu wollen. bald bin ich wieder stark genug, dass ich übergehe und dann...

aber was kann man erwarten von einem, der nicht bereit ist, fußball sausen zu lassen für kino. seeeufz.
4.10.07 21:33


meine lust ist unbändig, man könnte angst bekommen. sie fetzt meine gedanken heraus aus meinem körper und ermöglicht mir den blick auf mich selbst aus einer leichten vogelperspektive.
7.10.07 01:24


where have all the dreamers gone..

ich habe vom meer geträumt.
ich bin unsicher unter wasser, ich kann meine augen nicht offen halten und die luft geht mir schnell aus. dann schlucke ich wasser, verliere den halt im weichen sand, eine welle reißt mich mit, ich schlucke noch mehr wasser, es ist salzig und ich tapse verwirrt und mit verzogenem gesicht an den strand zurück. so ist mir das einmal mit 12 jahren in der karibik passiert. der kalte atlantik hat mich einfach umgeworfen. der traum war ähnlich. es war ein stürmisches meer und eine stehende welle. man gab mir einen schnorchel und hieß mich, in die welle hineinzugehen. ich hatte das mundstück verkrampft zwischen die zähne geklemmt und spürte schon vor dem eintreten ins wasser, dass mir bald die luft ausgeht. die gummibrille war schmutzig und ich sah nur schlecht, wohin ich ging. dann also hinein in diese riesige stehende welle, bei der man nicht wusste, bricht sie gleich über einem zusammen? ich wankte durch das wasser. baald fühlte ich salz im mund und musste mich sehr konzentrieren, durch die nase zu atmen. ich sah meinen hund mir hinterherlaufen, er hatte keinen schnorchel auf und ich merkte, ich musste zurück, sonst würde er ertrinken... ich also zurück, schnell, die letzten meter schob ich den in sich zusammengesunkenen hundekörper vor mir her, raus aus der welle.. ich riss mir den schnorchel vom gesicht und spuckte salz aus dem mund.. sah den hund langsam und keuchend ins leben zurückkommen. die welle wurde indess immer instabiler und würde gleich brechen. ich nahm den hund auf den arm und eilte ins strandhaus. verriegelte zwar alle türen, konnte aber nicht verhindern, dass die welle alles knöcheltief überschwemmte.. es wurde abend, ich öffnete die wür zum badezimmer, um das wasser durch den bodenabfluss abrinnen zu lassen. dann machte ich tee.
8.10.07 14:36


da bricht die scheiße über dich herein, weil du nichts so gut kannst, wie zu saufen, und dann kletterst du mit letzter kraft aus der grube und bist durch die hölle gegangen und alles, aber was bleibt? du hast nichts daraus gelernt. man greift sich an den kopf wegen dir und denkt sich nur, halleluja, sogar die scheiße war eine einzige verschwendung.
9.10.07 18:38


mein gott...

ich habe geträumt von einer generation, die ihre perspektive verloren hatte. junge menschen, die auf einmal nicht mehr wussten, was sie machen sollten. sie gingen in scharen umher auf mir, ich war ihr trägerkörper, wie ein kleiner asteroid trug ich sie durch den raum. sie verwandelten sich in eine braune masse. ihre blicke wurden faul, ihre kleider sahen zerschlissen und schlammig aus. sie bewegten sich wie eine träge mure auf mir. ich neigte mich in meinem flug nach links, die menschenmasse floss nach links, ich verlor fast ds gleichgewicht, musste mich immer wieder in balance bringen. sie hatten keinen willen mehr, sie waren fast schon gänzlich ineinander verschmolzen und sprachen kaum, außer dinge wie 'ich weiß es nicht..' und 'hm, ist egal, ist unwichtig.' es war mir unangenehm, sie auf mir zu spüren, ich fühlte mich dreckig, ich fühlte ihre nichtssagenden gedanken auf mich übergehen, als wollten sie mich einnehmen. ich habe geträumt von einer generation, die ihre perspektive verloren hatte. junge menschen, die auf einmal nicht mehr wussten, was sie machen sollten. sie gingen in scharen umher auf mir, ich war ihr trägerkörper, wie ein kleiner asteroid trug ich sie durch den raum. sie verwandelten sich in eine braune masse. ihre blicke wurden faul, ihre kleider sahen zerschlissen und schlammig aus. sie bewegten sich wie eine träge mure auf mir. ich neigte mich in meinem flug nach links, die menschenmasse floss nach links, ich verlor fast das gleichgewicht, musste mich immer wieder in balance bringen. sie hatten keinen willen mehr, sie waren fast schon gänzlich ineinander verschmolzen und sprachen kaum, außer dinge wie 'ich weiß es nicht..' und 'hm, nein... unwichtig, egal.' es war mir unangenehm, sie auf mir zu spüren, ich fühlte mich dreckig, diese unlust, diese stickige, muffige, scheintote trägheit.. diese homogene masse, eine ausdruckslose stimme, eine sinnlosigkeit, ausweglosigkeit, ein dahinsiechen, ein stetiges, braunes, faulendes sterben. perspektive verloren, das bedeutet den tod. kein wollen, keine ideen, kein zünden der gedanken - ein sterben..

irgendwann wachte ich auf.
10.10.07 22:23


merkwürdiger tag gestern.

merkwürdige zeit, überhaupt.
wo ist mein herz hin? ein phantompochen im brustkorb, habe ich es auf den malediven vergessen? ich habe einst behauptet, ich hätte viele herzen. würde sie reihenweise herschenken. das scheint mir nun so entrückt, so .. merkwürdig. was ist passiert? wo ist die unbändige überdosis gfühl? wo ist der verklärte blick und die naiven träume? wo ist die ziehende, lautlos-ohrenbetäubende sehnsucht?
ich schnitt mir meine haare ab, weil ich sie nicht mehr brauchte. ich kann doch nicht meine liebe gekappt haben, nur aus dem wunsch heraus, frei zu sein. konnte ich jemals so sehr bitter gewesen sein, um diesen wunsch für immer zu tilgen?
nein, für immer, das kann einfach nicht sein. aber diese zeit ist so merkwürdig, so schwerelos und ohne regung, ohne ahnung und ohne zurücksehen. ein schweben im nichts. und es ist egal, das ist es, was mich am meisten verstört.


carolina beugt sich zu mir und flüstert in mein ohr: 'kamera.'
18.10.07 21:17


spätes 19tes jahrhundert, ich bin auf einem schiff, es ist nacht, es brennen fackeln. im inneren ist es festlich angerichtet, eine hochzeitszeremonie wird stattfinden. ein wohlhabender kaufmann wird die tochter eines adeligen der neuen welt heiraten. das paar ist in prunkvolle kleider gehüllt, das gold der stoffe scheint warm im licht der fackeln. sie knien auf einem edlen teppich, um sie herum die brautgaben, goldene becher, kleine edelsteinbesetzte kästchen, schmuck. ich bin ein glatzköpfiger mann mittleren alters, von niedrigerem rang, als der bräutigam. ich sitze abseits und beobachte die zeremonie. als das jawort von der braut gefordert wird, kommt plötzlich dramatische bewegung ins geschehen: die braut steht auf, weigert sich, den kaufmann zu heiraten. ein tumult bricht los, sie flieht und ist verschwunden. der verlassene bräutigam gerät in rage, greift zu seiner waffe. fackeln werden zu boden geworfen. alle menschen laufen durcheinander, die gäste flüchten aus dem raum ins freie, um vom schiff zu kommen, so auch ich. aber die mannschaft verstellt den flüchtigen den weg. an allen seiten des schiffes werden feuer gelegt, die ausgänge sind blockiert. die menschen werden zurück in den schiffsrumpf gedrängt und dann beginnt das große schlachten. der bräutigam und schiffskapitän befiehlt in seiner manischen verzweiflung, selbstmord zu begehen, keiner soll das schiff lebend verlassen. diejenigen, die sich dessen widersetzen, werden getötet. ranghohe kaufleute zögern in ihrer loyalität nicht und greifen zur pistole. sie schießen sich selbst oder sich gegenseitig in die köpfe, überall spritzt blut. ein mann tritt an mich heran und bietet mir an, mich zu erschießen. ich verneine geschockt, ducke mich, krabbele auf allen vieren unter einen schweren schreibtisch um mich zu verstecken, während über mir das blut und die gehirne in alle richtungen verteilt werden. ich habe angst. ich höre schreie, rieche den rauch, es gibt scheinbar kein entrinnen. es ist nur eine frage der zeit, bis mich jemand findet und dann ist es aus. da entdecke ich etwas vor mir auf dem boden. es ist ein siegelstempel und ein schriftstück, ich erkenne gleich, dass es sich um wertvolle stücke aus einem russischen adelshaus handelt. ich lese den brief. darin steht, dass die braut in wahrheit eine prinzessin aus russland sei und das siegel würde dies bezeugen. nun wird mir klar, warum die braut sich geweigert hatte, den kaufmann zu ehelichen. ich aber immer noch kauernd unter dem schreibtisch in erwartung des todes. plötzlich gibt es eine explosion. eine ahnung beschleicht mich, ich krieche aus meinem versteck heraus und laufe in die richtung, aus der der knall kam. ich entdecke einen verletzten wachposten, ein fluchtweg ist frei! ich laufe hinaus auf die reling, höre hinter mir den kapitän, der mich verfolgt. ich springe von bord ins wasser und schwimme so schnell ich kann, ohne zu wissen, wohin. ich tauche immer wieder ab, damit mich mein verfolger nicht sieht, ich weiß, er wird auf mich schießen. ich höre seine wütenden schreie, ich bin noch nicht weit genug entfernt und die kugeln würden mich gleich treffen.... da spüre ich auf einmal sand unter mir! ich krabbele mit letzter kraft auf allen vieren an den strand und verstecke mich hinter sanddünen, während ich die kugeln unmittelbar hinter mir einschlagen höre. aber mein verfolger kann mich nun nicht mehr sehen, ich entdecke einen weg durch die felsen und laufe leise kichernd davon.
19.10.07 18:19


das quält mich. mein herz. mein herz.
ich schwebe über einer schlucht und sehe hinab. er lächelt. er sieht mich an mit dem blick eines mannes, der nichts verliert. er hat die hand sanft um meinen hals gelegt. er lacht, wenn ich lache. wir lachen nächtelang. dann möchte ich weinen um ihn. und alles schreit in mir: ich mache es gut, es wird alles gut. so gut, wie unsere herzen groß. lass mich nur. lass mich. es dämmert, der osten zeigt sein eisiges erwachen, wenn ich mich niederlege. ich trage das lachen noch einen blick lang mit mir, dann breche ich in den schlaf. er schläft nicht. ich schwebe über ihm und sehe auf ihn hinab. der eisige osten lähmt meine zweite stimme. ich spüre seine hand um meinen hals. jede bewegung ein erwachen, ein ziehen, eine qual. dann stehe ich neben ihm und sehe mich über ihm schweben. er, ungerührt, mit seiner hand auf meinem hals. ich verstehe das nicht. 'lass mich los! nimm mich zu dir oder lass mich endlich los! warum tust du das. du willst mich und du willst mich nicht. bitte.. bitte mach etwas. ich kann das nicht mehr länger... ' dann sehe ich mich unter seiner hand wegschmelzen, ich ergieße mich in einem momentanen regenschwall auf ihn, benetze ihn ganz, rinne an jeder bewegung hinab, blitze auf und versickere schließlich im boden. er bewegt sich nicht mehr. ich bleibe stehen.

das ist kein traum. mein herz. mein herz.
21.10.07 18:34


jay auf der suche nach der liebe -

dieser schmerz ist so betäubend.
was ist das? wenn man einen menschen sieht und sich nichts mehr wünscht, als ihn zu halten? wenn man weinen könnte, weinen über seine sorgen, weinen über die eigenen sorgen, weinen gemeinsam, wie man gemeinsam lacht. weinen über die tatsache, dass man ihn nicht halten kann, dass man stumm ist und nicht das sagen kann, was das herz spricht? was ist es, wenn man trotz des wissens, dass seine gefühle nie die selben sein werden, sich an jeden augenblick verzweifelt klammert, in dem man so etwas wie zusammen ist? man ist so selig in diesen momenten, vergisst hunger und kälte, und dann schlägt es einen jede minute, da man ohne ihn ist. wenn es in einem drin bricht und blutet. wenn man einen schmerz spürt, den man schon vergessen hatte. was ist das? ist das liebe? oder ist es etwas ganz anderes. ist es nur eine momentane sympathie? ist es eine mischung aus mitleid und beschützerinstinkt? ist es die eigene einsamkeit? und illusion, die sich nach einer zeit, die vergeht, auflöst.. wie lange dauert das schon? was ist das? ist das liebe?

ist DAS liebe?
21.10.07 23:56


ein todesfall in der familie.

meine mutter hat gestern früh einen winzigen kleinen vogel vom gehsteig aufgelesen. er war halb erfroren und ließ sich einfach einsammeln. bald hat er sich erholt und flog in der wohnung herum, hat alles begutachtet, hat sich an uns gewöhnt. er war so zahm, dass er beim frühstück am tisch herumgehoppelt ist. manchmal ist er auf meinem kopf gelandet und ist dort gesessen. wir haben ihn 'kroschka' genannt, russisch für krümel. jetzt ist er tot. ich habe ihn im guten glauben, dass nichts passieren wird, mit dem hund allein gelassen. der hund hat sich immer recht unbeeindruckt gezeigt, also hab ich mir nichts böses dabei gedacht. wir fanden den kleinen vogelkörper leblos in der küche liegen. mein gott, meine mutter war so traurig. sie hat ihn gestreichelt, hat versucht, ihn wiederzubeleben, hat geweint. ich bin schuld, dass kroschka tot ist. ich hätte nicht so naiv sein dürfen. es hätte gereicht, die tür zum wohnzimmer zu schließen und den hund vom vogel zu trennen. ich habe es nicht gemacht. ich habe geweint, ich habe geschrien, immer das bild des kleinen piepmatzes vor mir, wie er auf dem frühstückstisch sitzt. was habe ich nur getan! alles schreien und heulen hilft nichts. dreh die zeit zurück!!! dreh sie zurück, aber es geht nicht. das kleine leben ist dahin. was habe ich nur getan, warum habe ich die tür nicht geschlossen. warum!!! weinen, schreien, unter den tisch kriechen und den kopf gegen das tischbein schlagen, es hilft nichts. gerettet, getötet, es kommt nicht zurück, dieses leben kommt nicht zurück. es hat mir so sehr um den kleinen vogel leid getan, mehr noch hat es mir das herz gebrochen, meine mutter so zu sehen. hilflos, verzweifelt, den winzigen toten körper in den händen, tränen. ich habe versucht, sie zu trösten, aber ich konnte es nicht ertragen, weil ich schuld bin. wie konnte ich nur.. dreh die zeit zurück! und ihr freund kommt und sagt: was weinst du darum, wie um einen menschen? so ist das leben. wie kann ein mensch so kalt sein? einfach umarmen und trösten, aber nein, so kalt. und noch mehr schmerz, das kann doch nicht sein. wie? ein kleines leben. darum darf man doch weinen und traurig sein. wenn man es ins herz geschlosen hat.
was soll ich tun? was soll ich tun.
nichts kommt zurück.
dreh die zeit zurück, es geht nicht.
22.10.07 22:08


auf den himmel ist verlass. wenn der eigene körper keine tränen mehr hat, der himmel hat genug davon.
23.10.07 19:26


ich danke dir, freund.
23.10.07 23:42


alles,

alles für die liebe!!!

alles für die liebe!!!
31.10.07 18:24





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung