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gestern geträumt von:
sie wollen mich operieren, was wollen sie machen, ich weiß es nicht mehr. es sind gangster, ich weiß das. und ich bin superman. sie geben mir diese beruhigungspille vor der narkose. ich spüre genau, wie sie meinen schlund hinabgleitet, die wirkung setzt sofort ein. sie legen mich auf die bahre und ... ein kurzer moment der unaufmerksamkeit, ich springe auf, laufe taumelnd, benommen, durch die gänge, durch türen, ich bewege mich so langsam, sie sind hinter mir. ich erreiche eine tür, die ach draußen führt. ich bin draußen, jetzt .. ich bin doch superman, ich muss springen, fliegen, hoch auf die dächer, weg hier.. ich bin so benommen.. und da, für einen augenblick: luzidität! das ist ein traum, also kannst du es tun! spring!!! und ich springe, und ich bin verlangsamt in meiner bewegung, aber ich konzentriere mich und es klappt! ich springe hoch auf die nächste hausfassade, klettere hoch, auf das dach, die nächsten weiten sprünge fallen mir schon viel leichter, die wirkung der pille verfliegt in der frischen luft. meine verfolger sind weit weg, ich bin frei.

filmriss.

ich gehe auf der straße. es ist tag, ich komme von einem mann, mit dem ich schlief. er war nicht der richtige. ich bin benommen. dann ein pfeifen. jemand ruft hinter mir 'hey schätzchen!' ich drehe mich um und da ist der richtige, kommt auf mich zu, mit einkaufstaschen in den händen, begrüßt mich, als wäre nie etwas gewesen zwischen uns. ich bin so froh, ihn zu sehen. wir gehen auf der gumpendorfer. da ist eine party im depot, wir haben den selben weg. wir kommen hinein in den riesigen raum, da kommt ein mädchen gelaufen, springt ihn an, küsst ihn wild auf wangen und hals. er nimmt sie auf einen arm, er kann sie tragen, mit einem arm, im anderen hat er die einkaufstaschen, er trägt sie so mühelos. ich fasse es nicht. es brechen welten in mir zusammen, das ist also seine freundin, denke ich, ich bin wie erstarrt. sie ist groß, im gesicht bunt bemalt, weil die party ein wildes thema hat. die musik spielt laut. ich stehe benommen da, ich bin so traurig. er fragt: was ist los mit dir? warum diese stimmung? ich laufe weg. ich will mich mit zuckerwatte betäuben. sie verkaufen nur chilliwatte. ich gehe zurück, ich sehe sie bei einander stehen, es bricht mir das herz. ich gehe zum kuchenstand, da ist ein netter zuckerbäcker, bietet mir torten an. meine entscheidung fällt auf birne mit zitronengras und schokolade. sie schmeckt phantastisch. der nette zuckerbäcker fragt, warum ich weine. für einen augenblick vergesse ich den richtigen und gebe mich der süße in meinem mund hin.

dann wache ich auf.
und verstehe die welt nicht mehr.
2.3.08 23:21


d's neue nummer endet mit 151515. hab ich geträumt. wir nahmen tangohaltung ein. er leckte mit der zungenspitze an meinem ohr.

der frühling kam heut über mich und überraschte mich mit diesem unübertrefflichen, einzigartigen gefühl der ersten wiesenblumen. krach, brach der lehm von meinem herz und hinaus kletterte die freude. sie hüpfte den ganzen tag um mich herum und schrie und klatschte in die hände. jetzt sitzt sie müde auf meinem bett und wartet, bis ich schlafen komme.
ja, aber ich komm doch nicht zum schlafen. nur mehr träumen. für immer und in ewigkeit.
4.3.08 00:27


es ist ein weites blaues meer in mir. ich sehe hinaus in die ferne. ich ziehe mit meinem blick den horizont nach, ich streife zärtlich mit einem sanften gedanken über die linie. der himmel ist stahlgrau. riesige wolken türmen sich darüber, schweben lautlos wie geheime luftschiffe ins nichts. der himmel verwandelt die wasseroberfläche in einen bewegten spiegel aus flüssigem metall. darunter schwimmen die körper derer, nach denen mein begehren schreit. aber darüber ist es still. nichts schreit hier, hier ist jede nähe ein hauch und alle weite verschluckt die letzten tropfen gier, löst sie in den wolken auf, wo sie zu eis gefrieren. über dem wasser schweben gibt einem eine lang ersehnte ruhe wieder. es ist mein bett aus einer warmen, salzigen brise, ich wälze mich stundenlang darin, ohne ein gewissen. beobachte das stumme ziehen der wolken. verliere meine seele an das liebliche schaukeln der wogen. meine endlose liebe verschmilzt mit dem endlosen blau, blau, für immer blau. und meine augen werden blau, und meine haut wird blau, mein fleisch, mein blut wird ein teil der gezeiten. für immer bin ich dein, geliebtes meer. für immer bist du in mir. salzig schmecken meine lippen. und ich bin frei.
7.3.08 01:01


hey, ich wüsche mir doch nur, dass du verstehst, ohne, dass ich gezwungen bin, zu sprechen. kannst du mir bitte in die augen sehen? bitte sieh mir so fest in die augen, so tief wie du kannst. ja ich weiß, du denkst, ich bin so zerbrechlich. ich weiß, du hast angst, aber bitte, für einen moment nur, kannst du mir mit all deiner kraft in die augen sehen? sieh mir auf die lippen, zieh ihre konturen nach mit deinem harten blick. ich weiche nicht mehr aus. ich sage dir, du kannst es tun, bitte. tu es. und dann versteh mich doch endlich. versteh, was ich meine, versteh meine vernetzungen in mir. siehst du die schatten, sie führen in die welten, die man so nicht sehen kann. du hast es doch nicht einmal versucht. einmal nur.
nein, ich weiß nicht, was du siehst. vielleicht siehst du ganz etwas anderes. vielleicht ist es gar nicht möglich. es ist nicht möglich, einfach, egal wie sehr man sich anstrengt. manchmal kann man ewig starren und sieht nichts. ich weiß es nicht, vielleicht ist es so.
ich nehme meine brille ab und lege sie vor mir auf den tisch. ich schweige. ich nippe an der tasse, er ist schon längst erkaltet, was solls. ich will dich nicht mehr ansehen. vielleicht ist es wirklich so, wie es ist, dass man es nicht sehen kann. ich bin so naiv und bilde mir immer ein, man könnte. und die erwartung des versuchens ist auch nur ein wunsch eines mädchens. was bin ich? was tue ich hier.
ich sehe dich wieder an. du rauchst, siehst dich um, denkst nach, denkst du nach? woran denkst du? entschuldige. was mache ich hier, was erwarte ich von dir. du bist, wie es ist, es ist, wie es nicht anders war. es war nie anders, man bildet sich nur ein, sich zu verändern. um einen herum verändert sich aber auch alles und im grunde bleiben die entfernungen gleich. oder? wir streben einen schritt auf einander zu, einen schritt zur seite, zwei zurück, in keinem ersichtlichen takt. du findest es langweilig und hey, so gesehen hast du recht. wir verändern uns nicht. oder auch nur so sehr gemeinsam, dass es nicht auffällt.
du siehst mich an. ich sehe dich an. ich bin verwirrt, ich konzentriere mich, um meinen blick nicht fallen zu lassen und wegzulaufen. du siehst mich an. ich spüre nichts, verdammt, ich spüre dich nicht, kein bisschen von dir. man muss sowas doch spüren, wenn jemand durch deine augen in deine seele eindringt und darin wühlt. ich spüre nichts. warum. scheiße. was machen wir, es hat keinen sinn. du spürst mich doch auch nicht.
irgendwie bin ich auch froh. ich sehe es endlich ein. man kann soetwas nicht verlangen. man muss ja doch sprechen. ich lächle dich an. du lächelst zurück. so können wir leben, neben einander. oder?
9.3.08 03:39


'ich liebe dich', stammelt er in mein ohr. ich muss lachen. 'lachst du mich etwa aus?' - 'nein, entschuldige, natürlich nicht.'

ich bin hier gefangen, mein gott, was zum teufel.. diese wände erdrücken mich schon seit stunden. die musik wird nach der heißen pizza funghi etwas besser, immerhin. die geile c hat sich irgendwo zwei kerle aufgerissen und teilt sie schwesterlich mit n. n bekommt den kleinen, dessen shirt in der jeans steckt. 'BOY sports' steht in großen lettern drauf. n hat sich für den heutigen abend schick gemacht und will komme-was-wolle einen aufreißen. mindestens einen. ihre füße schmerzen schon in den stiefeln, aber sie ist verdammt gut. boy sports hat praktisch keine chance. c's großer sieht ein bisschen so aus, als hätte man ihn als kind zu oft mit dem gesicht auf die herdplatte gelegt. aber da stehen sie schon auf der tanzfläche und machen den ich-beug-dein-kreuz-so-weit-nach-hinten-bis-du-vor-schreck-den-mund-aufreißt-und-ich-dir-die-zunge-in-den-hals-schieben-kann-tangomove. es funktioniert und c lässt sich gehen. wir sind die übrig gebliebenen, um fünf uhr früh, in dieser unglaublich beschissenen proletenlocation hier. wir sind doch so erbärmlich, oder? fast so erbärmlich wie die bitch da hinten, die vollkonzentriert mit einem dekorationspfeiler tanzt, als könnte er noch härter werden. wir traurigen gestalten. und hey, komm doch endlich rüber und küss mich, weil wir hier sowieso nichts mehr zu verlieren haben. DU HAST DEN SCHÖNSTEN ARSCH DER WELT, dröhnt es aus den boxen. alles dreht sich.

'sag mal, wie heißt du eigentlich?'
'was?? du weißt nichtmal, wie ich heiße??'
'haha, ja woher denn auch.'
16.3.08 21:35


with you
as the wind
and my wings
i am free.
24.3.08 02:16





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