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ich wollte etwas aufschreiben. ich habe nicht sofort zum stift gegriffen und nun muss ich von den fetzen leben, die ich noch weiß.

wolkentiere ziehen nicht. sie kommen unverhofft und verschwinden genauso schnell wieder. und sind eine wolke, nur mehr eine wolke.
leidenschaft.

bin ich nicht frei, oder bin ich so sehr frei, dass ich die freiheit vor lauter toren nicht sehe?
töricht.

ich habe von etwas geträumt und es wieder vergessen.
ich sagte zu meinem hund, dass ich mich nach liebe sehne. 'weißt du,' hab ich gesagt, 'eigentlich will ich es so sehr. und dann wiederum ist es auch..' ich stockte kurz.. 'dann wiederum bin ich auch gern für mich allein müde und für mich allein im bett und mit meiner eigenen ruhe.' ich weiß nicht, ob sie es verstanden hat.

ich war einmal am einschlafen, und in diesen genialen momenten zwischen wachsein und träumen fühlte ich mich seltsam gefangen. in einem leben eines menschen gefangen. und ich spürte: ich bin ein mensch und ich lebe dieses lineare leben. und danach bin ich wieder beweglicher. uneingeschränkter. kann purzelbäume in hundert dimensionen machen. toll.

auf einem dach stehen und nach stille schreien.


und ich senke mein haupt, und ich küsse dich sanft, und du träumst mir gerade so aus meiner hand.
19.6.08 02:47


vergessen..

schwandula schwindet. gestern hat sie noch das haus der nachbarn schräg gegenüber mit rosa klopapier verziert. dann spazierte sie vergnügt zur tankstelle, kaufte sich das neue cola-redbull, trank es auf einer bank an der vereinsamten hauptstraße und konnte dann die ganze nacht nicht einschlafen. obwohl der vollmond längst vergangen war, er ruhte seelig in den fischen, fern, klein und blass.

die gedanken krisen rund um die frage nach der reue und der verantwortung für fremde gefühle. und abgesehen von den anderen, was kann man sich selbst denn noch zumuten? japaner springen von den klippen, sowas würde ihr nie einfallen. komisch. aber das mit den klippen ist doch irgendwie verständlich, bedenkt man die gnadenlose schönheit, der man ungeschützt ausgeliefert ist. und wenn es nebelt, hilft immer noch schwester melancholie. i love you in den stein gescharrt. wunderschön.

auf eines kann man sich ja wirklich verlassen. auch wenn die hoffnung langsam am dahinsiechen ist und ziemlich sicher bald ins gras beißt, die sau.. das feuer.. das feuer wird nie vergehen. das feuer wird ewig sein.
21.6.08 20:13


in gedanken versunken und beinah ertrunken in dem ströhmen, dem ziehen, dem ewigen drang. und es klang wie ein traum, diese worte, durch stille gebrochen, gelandet, verlangen nach raum. und ich nahm diese zahmen, zärtlichen worte und ich trug sie zu herzen, zu mark und gebein. nun ein grab, stetes dunkel, verklungene schmerzen, und ein atmen für immer, im inneren, so frei.
30.6.08 20:05





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