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ja.
hallo.

puh, so spät schon. also kurzer statusbericht hier für die treuen anhänger, danke: also es geht mir gut. ich bin auf reisen nach außen, nach innen, zur seite auch ein bisschen und dann lehnt man sich auch gern mal hin und wieder über den rand, alles in ordnung. auf dem weg ins licht begegnen mir manchmal seltsame gestalten. wie diese eine frau in der karlsplatzpassage, die mich einfach nur anstarrte. die ging neben mir her, ohne den blick von mir zu nehmen, ich lächelte, ich wand mich ab, ich starrte zurück, ich setzte einen arroganten blick auf und sah ihr in die augen, sie behielt immerzu den selben ausdruck. eine mischung aus neugier, erschrecken, provokation. ich fuhr die rolltreppe hinauf, sie vor mir, drehte sich oben angekommen um und starrte mich weiter an, wartete, bis ich an ihr vorbeiging. ich hab sie nicht gefragt, was sie wollte. und im nachhinein bereue ich es natürlich. das nächste mal mach ich es besser, versprochen. ich begegne einer mannschaft unbekannter sportart, auf fahrrädern unterwegs, ich denke, es waren engländer. die stellten ihre räder kreuz und quer auf dem kleinen dorfplatz ab und machten fünf minuten pause. (engländer sein ist keine sportart.)
ich hab die straße gefunden, von der ich mal geträumt hab. also in salzburg ist sie. an der ecke dort ist eine große buchhandlung, es stehen bücher über kriege im schaufenster. fiaker fahren auf der straße und die pflastersteine dort sind schon ziemlich bedient von den hufen der pferde. ein polstergeschäft gibt es da. die häuser in ihren feinen abstufungen von cremeweiß sind wirklich genau die selben wie einst in meinem traum. die breite der straße, die form der fenster, alles passt. wirklich schön zu wissen, dass es das so gibt. letzte nacht trämte ich wieder von a, wir waren in einem großen haus, es war ein hotel, ein raum reihte sich an den nächsten, in jedem standen verschiedengroße betten und darin lagen leute und schliefen oder unterhielten sich. ich kannte die leute fast alle, alte freunde, neue freunde. das machte die sache zwischen a und mir natürlich nicht einfacher. und zunächst schissen wi unheimlich lange herum, eigentlich wie jedes mal. und ich dachte wirklich, nein, es ist wie immer nur ein ewiges herumschleichen um das butterfass, und dann fielen wir am ende doch noch hinein. wir redeten lange über alte zeiten, alte abenteuer, die es nüchtern betrachtet so nie gegeben hat, aber in diesem traum waren wir zwei erwachsen gewordene kinder, die sich schon ewig kannten. wir lagen nebeneinander in einem riesigen weichen bett, zwischen decken und einem himmel über uns, die beiden tussen c und n schliefen auch irgendwo zwischen den kissen. und dann wurde es von unseren lebhaften erinnerungen ganz warm und die haut wurde uns feucht wie in den tropen, und wir küssten uns. beim kuss musste er rülpsen, ich lachte ihn aus, wie freunde das eben so tun und dann erklärte er verschmilzt, er müsse nun auch noch ganz dringend aufs klo. er rannte weg und kam auch bald wieder, aber es blieb nur bei diesem einen kuss. nur einmal und ganz flüchtig, wie eine kurze abklärung. okay, du empfindest auch so, dann ist es ja gut. und wir standen aus dem bett auf weil andere von der gruppe ins zimmer kamen. und wir machten uns auf die suche nach einem bett für uns allein, wo wir uns ungestört weiter halten konnten und warm und tropisch sein bei einander. hand in hand und wie piraten schlichen wir durch die zimmer und guckten in jedes bett. meistens lag schon ein pärchen darin. dann fanden wir eins und er sprang hinein und freute sich und ich schaffte es gerade noch unter die decke zu schlüpfen, bevor e uns entdeckte.. zu spät. er rief hämisch sowas wie: hah! ich habs ja immer schon gewusst, das zwischen euch beiden. wir mussten es nicht mehr geheim halten, obwohl ich irgendwie das gefühl hatte, er würde es gern tun. vielleicht auch, weil ich glaube, es würde in wirklichkeit auch so sein. dann wachte ich irgendwann auf.

so spät schon. ...
21.7.08 21:06


ich brauch was grünes, in das ich meinen übermut betten kann, einwickeln, somehow tight and allover and no space left to shake. and please, i dont have to move no more, nevermore to want to move somewhere, there is nowhere nothing for never ever more.
silence. everything is calm.
friendly.
patient.
a silent beauty. a beauty for nobody. versteckt, verschlossen, still. ein universum ohne einen laut. ein organismus für sich. niemandes schönheit, niemandes wollen, niemandes schatz.
etwas grünes. etwas blaues. etwas in einander übergehendes, ohne geräusch dabei. ein leises rascheln vielleicht. ein zirpen, ein südliches, samtiges sausen zwischen schalligen halmen. rosmaringedufte. sonnenblumenfeld. blau. grün. unmerklich knackende mohnblumen, dann das entfalten zerknitterter blütenhaut. von fahlem rot ins satte rot ins brennende rot in die nacht. kompromisslos, wirklich, wirklich beinahe lautlos, entschlossen.
in etwas grünem.
in saftigem grün.
in summendem ocker.
in fließendem blau, in dunklem blau, in kühlem schwarzblau.
in rot.
24.7.08 15:42


jedes zweite wort: arsch.

geh, charlotte, ich hab jetzt deinen bestseller gelesen und muss dir leider sagen, dass du so viel uninteressante scheiße von dir gibst. ich möcht das buch richtig zurückgeben. würd mich interessieren, ob die das beim skalsky wieder retournehmen, wenn man wirklich glaubwürdig schildert, wie sehr man es für eine geld- und papierverschwendung hält. ich hab ja davor von vielen begeisterten männern gesagt bekommen, wie super das buch doch ist. die haben mir dann auch utube videos gezeigt, wo du in irgendeiner fernsehsendung bist und vor versammelter literatenmannschaft aus deinem rosa einbundenen fetzn liest. und du hast das wirklich charmant gemacht und echt allen ist das mundwerk wie ein scheunentor offengestanden und alle so: boah, die rosch, die schaut gar nicht so versaut aus. und wie locker die das wort 'muschi' ausspricht, das kann ja sonst nur die eine kampflesbe da. wie heißt sie. schon vergessen, braucht ja keiner mehr, denn jetzt haben wir dich, scharlott und du bist unsere neue lady godiva, strahlende..
zurück: also sorry, scharlott, das ist alles ziemlich ein langweiliger lappen, den du da fabriziert hast. ein buch, dass man in einem aufwaschen an einem tag lesen kann und in der folgenden nacht nichtmal davon träumt. das hatte ich das letzte mal bei harry potter.
provokation hat es schon viel gegeben in der kunst. und dann kommst du daher und schreibst sachen wie: ich kletzel das sperma mit den nägeln von meiner haut runter, damit es da picken bleibt und dann hole ich es während der schulstunde mit den zähnen drunter hervor und kaue drauf herum, bis es sich aufgelöst hat, das macht mir großes vergnügen. ich nenne es mein sexerinnerungskaubonbon.
langweilig. man denkt sich höchstens kurz 'igitt'.
und nein, man kommt sich nicht verklemmt dabei vor.
leider muss ich auch dein kleines drama in deinem kleinen buch bemängeln, das trauma der heldin vom selbstmordversuch ihrer mutter.. guter ansatz aber schlechte umsetzung. da hast dich vielleicht nicht ganz drübergetraut, das besser auszubauen, wären vielleicht die ganzen schönen sauereien in den schatten gerückt. schade.
und ohne was vorwegzunehmen für die unzähligen trotteln, die das buch noch kaufen werden (ihr könnt gern meins haben, mail genügt): der schluss ist zum schreien. passt gut zum rest. fatale mortale.

und wieder mal zeit verschissen mit scheisdreck. nur um mitreden zu können.
27.7.08 18:53


als die nacht mich in die arme schloss, weinte ich aus meinem tiefsten grau. ich sah in ihr gesicht und sie leuchtete auf mich mit unzähligen perlen.

je mehr ich versuche, mich zu lösen, desto mehr stimmen muss ich hören, die dagegen sprechen. es sei gut, zu wollen, sonst ist man ja zufrieden. ich halte inne, das erscheint mir doch zu sinnvoll, um es zu übergehen. riskiere ich, meinen antriebsmotor zu verlieren? bin ich gerade dabei, ohne es zu wissen, meinen hunger zu stillen und meinen drang und mein strampeln und schlagen... und wenn es erst mal still ist, dann wieder ins wollen zu kommen ist wohl wahrscheinlich nicht so einfach.
ich will es mir einfach machen. ich will mich zurückziehen in eine schale und geschützt sein vor den stürmen. nichts soll mich mehr erschütten und ich kann endlich ausruhen für eine zeit, kraft sammeln, um dann vielleicht eines tages neu erglüht zurückzukehren. und die welt wäre vor vollendete tatsachen gestellt. ich wäre fertig mit allem und vollends gereift. doch woraus?

ich bleibe stehen und bin mir meines schönen planes gar nicht mehr so sicher. wo soll ich mich nähren, wenn nicht von jedem und allem. ohne wollen, unmöglich.

was mache ich eigentlich.
sentimental fool.
29.7.08 02:53





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