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lappalien...

ich muss ein degicht für eine hochzeit schreiben, zu der ich nicht eingeladen bin. es soll auf eine selbstgebastelte glückwunschkarte.
erster versuch gleich ein volltreffer:

zu eurer hochzeit wünschen wir:
dass nie liegt eis vor eurer tür.
und sei es noch so frostig kalt
ihr niemals auf die schnauze fallt.

genial.
16.9.08 02:30


in letzter zeit hab ich was an den ohren. irgendwas an den ohren, ich höre nicht mehr richtig. man sieht es von außen nicht und man kann es nicht mit einem kugelschreiber ertasten, wenn man damit im ohr rumfuchtelt. es ist warscheinlich weiter innen, so in richtung gehirn. ich stelle es mir vor wie einen blauen schwamm, vielleicht wie eine koralle. da bleiben wörter hängen und gelangen nicht weiter. oder erst später, mit einem klumpen anderer wörter. oder werden vermischt, vertauscht, jedenfalls höre ich nicht mehr gut. ich höre nicht mehr das, was wirklich ist und der ton ist auch anders. der schwamm macht alles dumpfer und weicher und höhliger, ja, wie als sitze man in einer weichen, schönen, warmen höhle und es kommen schöne wörter und kleiden die wände aus. wie mir dieser schwamm gewachsen ist, weiß ich nicht mehr. war einfach immer schon da, aber wird immer größer. durchs ohrloch würd er gar nicht mehr passen, wenn man ihn mit einer häkelnadel versuchen würde, rauszuholen. das würde nur schmerzen bereiten. was mach ich denn jetzt. ich kann meinen ohren nicht mehr trauen. das was ich höre muss gar nicht so sein, was mach ich den jetzt. jemand sagt 'grau' und ich höre 'rotgrau grungraugelb lila rosagrauviolett bunt'. ich sollte nicht mehr in den straßenverkehr. ich sollte die ohren zumachen und mit den augen, die augen sehen noch richtig. glaube ich. die augen sehen verschränkte arme und geschockte blicke und aufgestellte haare und angst, und panik. etwas, auf das man vertrauen kann. hoffentlich nicht.
26.9.08 02:51


ich hab wieder von c geträumt. es war einer dieser träume, die man eigentlich bald wieder vergisst, aber bis dahin ist man wie betäubt. einer von diesen träumen, da man glaubt, wirklich erst erwacht zu sein. und man stellt fest, dass wieder alles in ordnung ist. vielleicht ist zeit dazwischen vergangen, diesmal waren es fünf jahre. er stand in der küche, ich ging hinaus, kam aber noch kurz zurück und sagte: deine frisur sieht jetzt übrigens scharf aus. er: findest du? besser als damals vor fünf jahren? und ich sagte nachdenklich: fünf jahre, ist das wirklich schon so lange her? verrückt, das ist eine ewigkeit. damals war ich noch ein ganz anderer mensch.
ich hatte so einen ähnlichen traum schon vor einem monat oder mehr. es war genau das gleiche gefühl, als sei auf einmal die kluft zwischen uns nicht mehr da. als wäre unser auseinandergehen ein dummer fehler der vergangenheit gewesen. und man hatte aus dem fehler gelernt und ist erstarkt und mutiger und jetzt realistischer.
wenn ich aus solchen träumen erwache.. das gefühl kann man nicht beschreiben. es drängt mich, den kontakt wieder aufzunehmen und davon zu erzählen. aber das vergeht zum glück schon bald und man erkennt, dass es sinnlos ist. die kluft wird sich nicht einfach so schließen, nie wieder. vielleicht kommt ein nebel und legt sich darüber und man sieht den abgrund nicht. doch dann .. ja, man erwacht halt doch wieder. und es ist nie so, als wäre nichts geschehen.
29.9.08 00:53





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