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wie verständlich, dass
die zeit vergeht.
oh vergänglichkeit,
so führe mich zum strand.

dinge wie schatten:

ich war so sehr fremd und habe ihn doch so zärtlich geküsst, wie ich nur konnte. mit dem gellendsten echo der weggeschlossenen emotionen, ein taubstummer schatten davon. er weinte fast, das konnte ich ahnen. ich war wie eine maschine, die die reaktion des wesens unter meiner berührung nicht verstand, natürlich verstand ich mich selbst genausowenig. wie konnte so etwas zartes völlig unerwartet in einer völlig lebensfremden umgebung geboren werden? es ist aufgeflammt wie ein glühen eines kollektiven bewusstseins auf einem fernen planeten im schier unendlich weiten und zerschmetternd dunklen universum, und es ist wieder vergangen, in einem bruchteil einer nicht haltbaren zeit, verschluckt von etwas, das es nicht begreifen konnte.
nachklang-
nachklang-
ein transparentes echo eines nachklangs-
das zeitliche nachglühen, das durch-das-nichts-fetzende, winzige.. man kann es nicht halten. du kannst es nicht halten. ich kann es nicht halten.

worte wie spuren von schatten,
leise getreten, unmerklich hinterlassen, ein quantum an berührung. ich schreibe es auf, um den kuss einer freiheit zu spüren.

jetzt,
bin ich auf einen anderen teil deines dus aufmerksam geworden und verfolge seinen flug durch den raum. ich bin so weit weg von dir, du kannst es nicht ahnen. ich hülle mich in einen dicken loden aus schwarzer materie, meine dünnen, nachtfarbenen seidenfühler kannst du um dich spüren wie einen blick aus dem nichts. ich beobachte dich so lange, bis du, unaufmerksam geworden, über die lodenfalten stolperst, fällst, direkt in meine arme, von dem plötzlichen sichtbaren augenpaar völlig geblendet erlaubst du mir unausgesprochen, die barriere zu brechen und den kuss der freiheit zu schenken, zarter und unwirklicher, als alles, was du bisher kanntest. was danach passiert, vielleicht löst du dich unter mir auf, das ist meine vorstellung von dem makaber schwarzen happy ending dieses kosmischen schauspiels. verlieben, verloren, vergoren, versiegt.

ein sieg aus eis, immerhin ein verzeihlicher nachklang.
6.11.08 04:20


neulich auf dem uniklo erinnerte ich mich auf einmal wieder an einen traum, den ich in der nacht davor hatte. ich träumte, dass ich aus einer straßenbahn auf dem ring ausstieg, weil ich dringend musste und in eine dieser klo-gruften abstieg, die ja oft ziemlich ekelhaft sind, aber ich musste doch. es war dort alles auch dementsprechend abgefuckt, aber es gigen putzkräfte durch die kabinen und es war halbwegs sauber. ich also rein, ewig gebraucht, um das türchen zuzubekommen und trotzdem war es noch halb offen, aber es war außer mir ja keiner da. ich fing also an, mich auszuziehen. warum genau ich das tat, ist mir ein rätsel. vielleicht, weil ich es nicht leiden kann, im winter erst jacke und mütze abzulegen und dann ist vielleicht auch noch kein haken an der tür, worüber man sich ärgert. ich zog mich also aus, auch weste und die enge jean, ich brauchte ewig, das sweatshirt auch. fast nackt stand ich also da und versuchte, mein geschäft zu verrichten, aber irgendwie war die klobrille so hoch, man musste hochklettern und sich zwangsläufig mit ganzer masse draufsetzen, was man als frau an öffentlichen klos ja nicht gern tut. es ging trotzdem nicht, ich gab es ann auf und fing an, mich wieder anzuziehen. eine freundliche junge frau vom massagestudio nebenan half mir beim anziehen. sie schien das total normal zu finden, dass ich da halbnackt herumtat in dieser komischen kabine. in dem massagestudio gingen riesige blonde muskelprotze in weißen shirts und hosen herum. ..

ich erinnerte mich also auf dem uniklo an diesen traum. es war nicht gerade so, als hätte ich ein dejavu, aber irgendwas schien sich doch seltsam zusammenzufügen. ich überlegte kurz, ob ich anfangen sollte, mich weiter auszuziehen um zu sehen, was passiert. vielleicht würde ich ja eine pforte finden zwischen dieser welt und der traumwelt, wenn ich nur genau das befolge, was mir der traum sagte. vielleicht war der traum ein wegweiser, eine anleitung, ein schlüssel. vielleicht würde der vorgang des ausziehens und die gleichzeitige erinnerung an den genauen traumverlauf eine trance auslösen, in der mein bewusstsein die möglichkeit hätte, eine zwischenstufe zu erklimmen.
ich zog mich nicht aus. vielleicht glaubte ich nicht stark genug daran, dass es tatsächlich funktionieren würde. vielleicht hätte es funktioniert, wenn ich nur überzeugt genug wäre. das zeigt mir wiedermal, wie wenig vertrauen ich noch in meine fähigkeiten besitze. schade eigentlich.
26.11.08 01:54


neulich auf dem uniklo erinnerte ich mich auf einmal wieder an einen traum, den ich in der nacht davor hatte. ich träumte, dass ich aus einer straßenbahn auf dem ring ausstieg, weil ich dringend musste und in eine dieser klo-gruften abstieg, die ja oft ziemlich ekelhaft sind, aber ich musste doch. es war dort alles auch dementsprechend abgefuckt, aber es gingen putzkräfte durch die kabinen und es war halbwegs sauber. ich also rein, ewig gebraucht, um das türchen zuzubekommen und trotzdem war es noch halb offen, aber es war außer mir ja keiner da. ich fing also an, mich auszuziehen. warum genau ich das tat, ist mir ein rätsel. vielleicht, weil ich es nervig finde, im winter erst jacke und mütze abzulegen und dann ist vielleicht auch noch kein haken an der tür, worüber man sich ärgert. ich zog mich also aus, auch weste und die enge jean, ich brauchte ewig, das sweatshirt auch. fast nackt stand ich also da und versuchte, mein geschäft zu verrichten, aber irgendwie war die klobrille so weit oben, man musste hochklettern und sich zwangsläufig mit ganzer masse draufsetzen, was man als frau an öffentlichen klos ja nicht gern tut. es ging trotzdem nicht. ich gab es dann auf und fing an, mich wieder anzuziehen. eine freundliche junge frau vom massagestudio nebenan half mir dabei. sie schien das total normal zu finden, dass ich da halbnackt herumtat in dieser komischen kabine. in dem massagestudio gingen riesige blonde muskelprotze in weißen shirts und hosen herum. ..

ich erinnerte mich also auf dem uniklo an diesen traum. es war nicht gerade so, als hätte ich ein dejavu, aber irgendwas schien sich doch seltsam zusammenzufügen. ich überlegte kurz, ob ich anfangen sollte, mich weiter auszuziehen um zu sehen, was passiert. vielleicht würde ich ja eine pforte finden zwischen dieser welt und der traumwelt, wenn ich nur genau das befolgte, was mir der traum sagte. vielleicht war der traum ein wegweiser, eine anleitung, ein schlüssel. vielleicht würde der vorgang des ausziehens und die gleichzeitige erinnerung an den genauen traumverlauf eine trance auslösen, in der mein bewusstsein die möglichkeit hätte, eine zwischenstufe zu erklimmen.
ich zog mich nicht aus. vielleicht glaubte ich nicht stark genug daran, dass es tatsächlich funktionieren würde. vielleicht hätte es funktioniert, wenn ich nur überzeugt genug wäre. das zeigt mir wiedermal, wie wenig vertrauen ich noch in meine fähigkeiten habe. schade eigentlich, oder?
26.11.08 01:55





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