today is
 



today is
  Startseite
  Über...
  Archiv

 

http://myblog.de/annye

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
i want to be like him
i want to suck his blood
until we come and
fall for good.
4.1.09 18:41


oh yes, rebirth!

letztendlich tat sich ein spalt auf und eine spirale aus gleißendem licht ergriff mich und schraubte mich hoch in den grauen himmel. ich betrachtete die wunderschönen fascetten der kühlen bauschigkeit der wolken, ihre feinen abstufungen in ton und gestalt. sie bewegten sich langsam um mich herum, wie eine herde aus großen, zotteligen, mich vorsichtig musternden tieren. der strahl hob mich sacht mitten durch ihre mächtigen leiber hindurch und nach einem augenblick der blindheit und eisiger kälte fand ich mich in einem raum, der mir sehr vertraut war. ich war also zurückgekehrt.

ich atme ein. kraft.
ich atme aus. ruhe.
ich bin schon wieder fast bereit.
beinahe wieder völlig anders.
5.1.09 03:29


anhand von regen könnte man jetzt versuchen, so zu erklären, dass ich gerade, in meinem fall, in eine wolke geraten bin, in der es sehr sehr kalt ist und ich zu einem eiskristall gefror. und eiskristalle sind so das gegenteil von feuersfunken. also bitte keine feuersfuken jetzt von mir erwarten.

vielen dank.
28.1.09 02:22


tender, in chains.

du denkst, mir gefällt das um mich schlagen und davonrennen, aber im grunde will ich einfach nur endlich zur ruhe kommen. mir etwas aufbauen um mich herum, das wie ein nest ist, ein versteck. ich möchte gar nicht sagen: ein zuhause, bloß einfach einen winkel, in dem ich rasten kann, ein steter warmer windschattiger ort. ich habe das verloren und ich finde nicht mehr die fährte zurück. irgendjemand hat wohl die spuren verwischt, eine krähe vielleicht, die die brotkrumen aufgepickt hat. und ich möchte gar nicht mehr verweilen, jetzt gar nicht mehr stehen bleiben, wo ich mich nicht sicher fühle, denn ich fürchte, sie werden mich einholen. sie werden mich finden und mich in teile zerpflücken, die klein sind, und ich werde ewig brauchen, wieder eine ewigkeit, um mich wieder zusammen zu nähen. meine finger werden taub. vielleicht sollte ich mich doch in ihre hände begeben und nicht mehr laufen. soll jeder kleine teil von mir ein sklave sein, bis zum verenden. soll mein geist sich verlieren und keinen zug mehr machen, sich neu zu fügen, soll ich verstreut werden und meine zähe asche die neuen krieger düngen, die auf die jagd gehen nach den anderen.
noch halten die nähte, ich nähe mich fest zusammen, jeden stich lieber zweimal, bis die finger bluten, aber narben halten das gewebe stramm. und irgendwo muss er doch sein, der sichere hafen. das kleine, halbverwitterte boot an einem graukörnigen sandstrand. zum darunterkriechen und einschlafen, und aufgewacht die kräftigen regenbogententakeln aus reinem licht zu spüren, die einem aus dem kopf sprießen, zwischen den zerzausten haaren hervor. auf ein neues spiel.
29.1.09 05:00





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung