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lassen wir doch die dimension der zeit außer acht, hinfort mit der linearität. und nimmt man als die vierte dimension gedanken und träume an, verschmiert die grenzen und voila - paralelle wirklichkeiten rücken näher an die gelebte realität. und da ist ein kuss, der ein neuanfang ist. und ich, in einer anderen dimension, bin an seiner seite und er ist an der meinen. in einer anderen realität. in einer paralellen wirklichkeit.
1.5.09 21:33


moi, la catastrophe.

da, schau dir diesen porno an. schau mal, wie er mit der frau spricht, auf französisch. schau hin, wie sanft er ihr über den rücken streicht. als wäre sie ein kostbares, antikes möbelstück. schau, wie aufmerksam seine finger sich auf ihren hintern legen, wie konzentriert jeder muskel die bewegung seiner hand lenkt. verstehst du nun, warum sich mädchen vor dir fürchten? wenn du ihnen keinen raum zum atmen gibst. wenn du dich mit deiner tierischen gier über ihren ganzen körper stülpst und ihr keinen spielraum lässt für den ausdruck ihres eigenen sexuellen charakters. und wunderst dich dann, dass du nichts spürst. dass du keine berührung spürst, keine sehnsucht. wenn du sie erstickst in ihrem zarten glühen. es kam nichts zurück, sagst du. sie hat mich nicht gefangen, sagst du. hat mich nicht gefordert, nicht begehrt. er kniet hinter ihr und lässt seine hand auf ihrem rücken ruhen. wir frauen mögen das, eine ruhende hand. wir fühlen uns wohl mit solchen gesten. in der vertrautheit, die dadurch entsteht, lassen wir uns gern fallen. sie kniet vor ihm und er streicht ihr mit den fingerspitzen über das genick. sie senkt den blick und schließt beinahe die augen in ihrer liebevollen berührung. ihr mund ist eine weiche höhle für ihn und es ist ganz natürlich.

schönheit.
es beginnt zu regnen. ich schaue diesen porno noch zu ende, das mädchen ist schüchtern. ich muss leider wirklich an dich denken. es ist ein romantischer gedanke mit französischem akzent und regenduft. c'est comme ca.
4.5.09 02:50


sie sagten, man solle in den häusern bleiben und die fenster verschließen. es würde nebel kommen, rötlich werde er sein und süßlich duften. man wisse nicht, wie gefährlich er sei, aber es sind schon menschen verrückt geworden. ein wunderschöner sonnenuntergang, zwischen symetrischen straßenlaternen ausgebreitet, in allen farben. ich machte ein foto. dann kam der nebel. aus dem fenster sah ich leute in einer badewanne die straße entlangrudern. skurile stille, durchbrochen von hohen schreien aus der ferne. als die sonne unterging, kam eine neue nebelwelle, schwarz diesmal. schwarzer rauch, der am boden entlangkroch wie ein gefährliches tier. wir verschanzten uns lautlos in der wohnung, der nebel kroch durch die ritzen hinein, wurde eingeatmet. draußen brach die nacht herein, erhellt durch brennende häuser. sirenen heulten, hubschrauber flogen tief, man rannte auf die straße mit fackeln und stöcken, alles in aufruhr. sie klagten über höllische kopfschmerzen, wanden sich auf dem boden. andere schlugen nur wie besessen auf ihre umgebung ein. eine gruppe bewaffneter brach durch die tür, hielt uns maschinengewehre an den kopf, wir duckten uns in angst, bereit für die schüsse. man führte uns ins freie. man warf sich auf die knie vor uns in erwartung einer neuen weltordnung.

schräger traum.
5.5.09 00:25


dich zu küssen ist wie speere schlucken für den frieden, könnte er sagen. egal, was er sagt, die bedeutung ist immer die selbe.
9.5.09 02:41


an tagen wie diesem fragt man sich, warum man sich die mühe macht. alle wollen meine nerven testen, wollen sehen, was ich aushalte, so scheint es mir zumindest. fegen in meinem revier herum, bohren ihre klauen in meine eingeweide und wickeln mir die darmschlingen um die milz.

er erzählt mir von einem mädchen und was er alles mit ihr anstellen will. natürlich ist dieses mädchen nicht fett. ich bin es, die ihm gute tipps gibt, ihn in seiner geilheit ermutigt, vorwärts, kleiner zuckerbäcker, renn ihre barrikaden nieder aber trampel nicht zu sehr herum auf ihren brötchen. du hast recht, sagt er. du bist ein idiot, sage ich, freilich zu mir selbst. sein geschlechtsvehikel drängt nach aktion, sagt er, macht kröten furzen vor unwitz. du emosozial unterentwickelter wichser, denke ich, was soll ich davon halten, sage ich. so geht es weiter. er versteht meine darmkrämpfe nicht, ich schweige und höre hin. höre hin, was er sagt, sollte ich eher hören, was ich zu mir selbst sage, im inneren. ease your heart, unicorn, du hast dir dieses schicksal selbst gewählt. und gut wird es werden, weil es schon gut ist. jetzt schon.
13.5.09 00:25


asdfghjklö
as the flight got hus joking, kisses left öndone

the kiss is left undone. wir sitzen neben einander im dunkeln, vor uns explodieren schiffe und planeten. als ich realisiere, was grade passiert, durchfährt mich eine starke energie, die ich aufsauge, ihr meine farbe verleihe und zurückschicke. und ich bin sehr davon überzeugt, dass es nicht unbemerkt bleibt. nicht von der quelle, nicht von den trägerkörpern, sogar die umgebung gibt ein leichtes vibrieren wieder. ich bekomme langsam eine ahnung, wie weit meine gedanken reichen, auch wenn es nur ein hauch der vorhut ist. ich vertraue dem mehr und mehr
15.5.09 00:58


we get up high.

schaffe etwas bedeutendes oder verschenk deinen körper großzügig an die nacht, sodass die dunkelheit dich zerpflückt in tausend teile.
16.5.09 21:30


man macht sich ein bild.

ich halte ein bild in händen und finde es schön. ich habe es geschaffen. es ist perfekt. ich liebe es.

wenn man verliebt ist, idealisiert man das objekt der begierde. es ist das beste, schönste, es ist perfekt und wie für einen geschaffen. man setzt sich glänzende teile zusammen zu einem pixeligen ganzen, gleich einem mosaik. man erschafft ein kunstwerk, es kommt so viel von einem selbst mit hinein, man merkt es nicht. eine eigene handschrift lässt sich erkennen, wenn man bestehende muster vergleicht. es war auch früher schon so, ich schuf mir einen abgleich von etwas, das es gar nicht gab. die person auf meinem bild ist nicht real. ich habe sie in einem zufälligen moment festgehalten, ein bild eingefroren und es mit meinen blicken verziert. man könnte fast meinen, ich schuf mir ein ideelles bild von mir selbst. eine visitenkarte meiner phantasie, begierde, hoffnung. und ich liebe es.
23.5.09 05:18


gib mir zu wissen aus dem kelche, tränke mich. ich war so nass einst, jetzt weiß ich nichts mehr. vom durst geblendet wanke ich durch den schleier, ob wollen oder fallenlassen, sein wie zu sein geschaffen oder mit gewalt den wandel. ich sah einmal so klar, mein blick aus kühlem eisen ward da um kühn das nichts zu pfählen, mich an dem scheinend blut zu laben und doch machte es satt und glücklich. aber bei dir nun ist es anders. im aug die linse trüb wie zäher nebel, wie dunst, der aufsteigt nach dem tropenregen, jedoch die feuchtigkeit dringt nicht an meine ohren und gar schon nicht an den verstand. völlig verdörrt und ohne orientierung schreite ich an einer wegesgabelung, durcheinander, von einem anfang zu dem anderen und zurück, nicht der entscheidung mächtig. wüsste ich nur, wie sehr verlangt es mir nach dir, dringt es mir an das mark und durch das hadernde gebein? will ich dir meine seele schenken oder nur einen kleinen fensterlosen raum in meinem herzen mieten und dich lieblos für eine weile einquartieren? will ich, wie es in großen liedern heißt, dich lieben und die liebe nie vergehen, da trocknen eher noch die ozeane ganz zu müdem staube? bist du denn stark genug um mich zu nähren, tragen deine adern äste und hängen reich an diesen früchte in verschwenderischem übermaß? wirst du mich heben, halten können bis all mein zweifel schwindet in den boden und versickert ohne wiederkehr? wirst du mich trinken lassen, gierig trinken von all deinen gedanken, wirst du mich deine wurzeln gießen lassen mit den meinen?
vermag ich deinen durst zu stillen,
vermagst du auch zu stillen meine gier. doch weiß ich nicht, ob es genug ist, ob dieser samen stark genug zu keimen ist in einer heißen wüste.
30.5.09 02:35


ohgott, achtung, hinsetzen, der nächste ist so pathetisch, da hauts dir den beidl aufd seitn.....

scheiße, echt, wer schreibt denn sowas.. !! schämi-schäm.
30.5.09 02:39





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