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sie spürt ein feuer. sie wird ihn verführen, nach ihren regeln.
wie eine feder streicht sie an ihm vorbei. ihre brust gleitet an seiner schulter entlang. sie sieht weg, spürt wie er erschaudert. seine hand greift nach ihr. sie nimmt sie, legt sie auf ihren körper, lässt ihm den moment der berührung, geht an ihm vorbei. es ist ein spiel.

und sie fanden sich in einem billigen zimmer. es gab ein schäbges bett auf rädern, wie in einem krankenhaus. von den wänden blätterte der putz. es stank.

es würde hier tatsächlich dazu kommen. ein kuss. küsse. was. oder auch gar nichts. es müssen fragen geklärt werden. die 18jährige mit der kamera hat fotos von ihm gemacht. wir legen die bilder auf, ein altes waschbecken. bilder von ihm. verblichen. welche rolle spielt sie?

er verspricht nichts. er kann nicht.

irgendwann wache ich auf.
1.9.09 12:22


beauty is still out there.

die welt steht noch. die menschen leben noch. sie sind anscheinend ganz gut ne weile ohne mich ausgekommen, aber ich muss wieder mitlaufen. hallo, bitte macht einfach so weiter und lasst euch nicht irritieren.
ist trotzdem komisch, in einer umgebung zu leben, für die man ein seltsamer fremdkörper ist. aber was soll ich machen, ich hab das nicht erfunden und es mir nicht so ausgesucht, also können wir nicht einfach normal miteinander umgehen.
jedesmal, wenn ich der schönheit begegne, erinnere ich mich einerseits, wie wertvoll sie ist, andererseits werde ich mir meiner eigenen unzulänglichkeiten bewusst und natürlich, das stößt sich gewaltig. es ist immer 0% oder 100%, immer noch der festen überzeugung, dass kompromisse eingeständnisse von schwäche sind. also sich entweder völlig lächerlich machen oder es ganz lassen, aber dann wirklich.
gut, was rede ich. ich bin immer noch voller zweifel und natürlich gehe ich kompromisse ein, wenn auch teils unbewusst, teils widerwillig. ich schminke mich und trage legere kleidung, es ist ein versuch, sich ein bisschen anzupassen, keine frage, ein blick genügt und das ding fällt auseinander wie eine nudelsuppe. irgendwann lege ich das aber ab, ich versprechs. mut zur hässlichkeit ist nicht nur so ein spruch.

und schönheit, schönheit ist überall. es gibt so überschwenglich viel davon.
5.9.09 01:28


ein interessantes gefühl: 'alle türen stehen offen'.
das ist wieder einmal so positiv, ich bin überrascht und gespannt. das leben ist ein vogel strauß auf einem bein hüpfend durch die savanne.

und übrigens: seit dem massiven koffein-missbrauch der letzten tage und nächte spüre ich doch tatsächlich soetwas wie entzugserscheinungen.
but maybe, i just like the funny taste.
11.9.09 02:00





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